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Ringen um Stimmen bei der anstehenden Stadtrats-Wahl geht in heiße Phase. Christsoziale stellen keinen Bürgermeister-Kandidaten.

(ty) Der CSU-Ortsverband von Geisenfeld hat diese Woche im Rahmen einer Veranstaltung, die im "Geisenfelder Hof" über die Bühne ging, sein Programm für die anstehende Gemeinderats-Wahl sowie die inhaltlichen Schwerpunkte und die Listen-Kandidaten vorgestellt. Einen Bürgermeister-Kandidaten stellen die Christsozialen in Geisenfeld bekanntlich nicht. Doch Andreas Aichele, aktuell Dritter Bürgermeister der Kommune, ist für die Kreis-CSU im Rennen um den Landrats-Posten.

Aichele dann deutlich, dass er den Kreis Pfaffenhofen vor entscheidenden Jahren sieht: Der wirtschaftliche Wandel beschleunige sich, die Anforderungen nähmen zu und die Region befinde sich in einer Phase des Umbruchs. Um den Landkreis wieder stärker aufzustellen, setzt Aichele auf eine gezielte Förderung der Wirtschaft. Gleichzeitig betonte er, dass Sicherheit weit mehr sei als Polizeiarbeit: Sie beginne im Alltag – bei funktionierender Infrastruktur, medizinischer Betreuung und guter Pflege. Er zeigte sich überzeugt davon, dass der Landkreis wieder zu einer Aufsteiger-Region werden könne.

Der Landtags-Abgeordnete Karl Straub, der auch Vorsitzender der CSU im Landkreis und Integrations-Beauftragter der bayerischen Staatsregierung ist, gab einen Überblick zur aktuellen politische Situation im Landkreis. Er betonte, dass die Christsozialen Verantwortung übernehmen und den Kreis in eine stabile und erfolgreiche Zukunft führen wolle.

Landrats-Kandidat Andreas Aichele spricht zu den Besuchern. 

Anschließend lag der Fokus auf der Lokalpolitik. Michael Pilawa, der Chef der Geisenfelder Christsozialen, unterstrich, dass die CSU mit ihrem Wahlprogramm bewusst auf drei Grundpfeiler – "Sicherheit, Stabilität und Modernisierung" – setze, um die Kommune für alle Generationen lebenswert zu erhalten und weiterzuentwickeln. Er erläuterte, dass Sicherheit das Fundament eines guten und verlässlichen Zusammenlebens sei.

Die CSU wolle deshalb die Feuerwehren stärken, eine sichtbare Polizei-Präsenz unterstützen, sichere Wege schaffen und den Hochwasserschutz ausbauen – insbesondere in sensiblen Bereichen wie Ilmendorf. Auch die ärztliche Versorgung bleibe ein zentraler Baustein – der Erhalt der Ilmtalklinik sei für Geisenfeld unverzichtbar.

Mit Blick auf die Stabilität betonte Pilawa, dass Geisenfeld verlässlich funktionieren müsse – für Familien, Vereine, Unternehmen und alle Bürger. Eine starke Kinder-Betreuung, ein unterstütztes Ehrenamt, gepflegte Traditionen und eine transparente Kommunikation seien dafür entscheidend. Zudem brauche die Wirtschaft Planungs-Sicherheit, weshalb die CSU auf einen niedrigen Gewerbesteuer-Satz, neue Gewerbe-Flächen und bezahlbaren Wohnraum für Einheimische sowie für Fachkräfte setze.

Im Bereich der Modernisierung wolle man Geisenfeld Stück für Stück fit für die Zukunft machen. Der Stadtplatz solle ein lebendiger Begegnungsort werden, die Innenstadt gestärkt, die Mobilität neu geordnet und der "Sinnesgarten" weiterentwickelt werden. Ebenso seien Investitionen in die Sportstätten vorgesehen.

Bei der Vorstellung der Stadtrats-Bewerber.

Zum Abschluss des Abends stellten sich die Stadtrats-Kandidatinnen und -Kandidaten der Christsozialen von Geisenfeld persönlich vor. Sie berichteten von ihren beruflichen Hintergründen, ihren Motivationen und ihren Zielen für die Stadt und die Ortsteile. Im Anschluss nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen. "In offener Atmosphäre wurden Themen vertieft, Fragen beantwortet und Ideen für die Zukunft diskutiert", fasst Pilawa zusammen.

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