In mehreren Gemeinde-Gebieten verloren etliche Fahrer die Kontrolle über ihre Wagen. Feuerwehrleute mussten Straßen von umgestürzten Bäumen befreien. Eine Zusammenfassung.
(ty) Aufgrund der winterlichen Straßenverhältnisse ist es in der Nacht zum heutigen Freitag und bis Vormittag im nördlichen Kreis Pfaffenhofen zu etlichen Unfällen sowie Verkehrs-Behinderungen gekommen. Das teilte die Polizeiinspektion Geisenfeld in einer Presse-Information mit. Unfälle ereigneten sich demnach in den Gemeinde-Gebieten von Wolnzach, Reichertshofen und Geisenfeld – nachfolgend die Details dazu. Außerdem brachen den Angaben zufolge mehrere Bäume unter der Schneelast ab und blockierten Fahrbahnen. Diesbezüglich seien insbesondere die Feuerwehren aus Rockolding, Königsfeld, Gosseltshausen, Niederlauterbach und Ilmendorf zum Einsatz gekommen.
Kurz nach Mitternacht kam laut Polizei ein 34-Jähriger zwischen Geisenfeld-Nötting und Ernsgaden mit seinem Auto von der Staatsstraße 2232 ab. Der Wagen habe sich um 180 Grad gedreht und sei in einem Graben zwischen Bäumen und Sträuchern zum Stillstand gekommen. An dem Auto seien Kratzer an mehreren Stellen entstanden; der Schaden belaufe sich auf mindestens 2000 Euro. Der Pkw-Lenker sei unverletzt davongekommen.
Kurz vor 2 Uhr war den Angaben zufolge auf der Staatsstraße 2049 zwischen den Wolnzacher Ortsteilen Starzhausen und Königsfeld ein 25-Jähriger unterwegs, als seine Tour ein ungeplantes Ende fand. Sein Auto sei von der schnellglatten Strecke geraten und in den Graben gerutscht. Auch dieser Fahrer sei unversehrt geblieben. An seinem Pkw stehe ein Sachschaden in Höhe von mindestens 3000 Euro zu Buche.
Gegen 5.10 Uhr sei zwischen Geisenfeld und Königsfeld – im Gemeinde-Bereich von Wolnzach – eine 36-Jährige kurz hinter der Abzweigung nach Lehen mit ihrem Pkw von der Staatsstraße 2232 abgekommen und direkt auf einem angrenzenden Feldweg gelandet. Die Frau habe ihr Auto ohne fremde Hilfe wieder zurück auf die Fahrbahn rangieren können. Bei diesem Unfall sei kein Sachschaden entstanden, so die Polizei.
Nur wenige hundert Meter weiter in Richtung Wolnzach-Königsfeld widerfuhr nach Angaben der Polizei einem 59-Jährigen kurz darauf fast das Gleiche: Er landete mit seinem Auto im Graben. Hier sei allerdings für die Bergungs-Maßnahmen ein Abschlepp-Dienst erforderlich gewesen. Nach ersten Sichtung sei an dem Pkw kein Schaden entstanden.
Ebenfalls im Gemeinde-Bereich von Wolnzach, zwischen Oberlauterbach und Mainburg, rutschte gegen 5.40 Uhr ein Lastwagen von der Staatsstraße 2049 und nach rechts in den Graben. Der Lkw habe herausgezogen werden müssen; an ihm sei aber "kein erkennbarer Sachschaden" entstanden.
Im Gemeinde-Gebiet von Reichertshofen wollte gegen 5.30 Uhr ein von Schrobenhausen her kommender 30-Jähriger bei Langenbruck von der B300 abfahren, war allerdings laut Polizei im Kurven-Bereich zu schnell dran. Der Mann habe die Kontrolle über sein Auto verloren und sei nach links von der Bundesstraße geraten. "Hierbei erfasste er ein auf einer Verkehrsinsel befindliches Verkehrszeichen, welches beschädigt wurde", meldet die Polizei. "Es entstand ein Gesamtschaden in Höhe von zirka 1000 Euro." Der 30-Jährige sei unverletzt geblieben.
Zwischen Reichertshofen-Ronnweg und Rohrbach-Fahlenbach sei gegen 6.15 Uhr ein Pkw von der Staatsstraße 2049 abgekommen. Dabei sei niemand verletzt worden und auch kein Sachschaden entstanden.
Gegen 6.30 Uhr erreichte die Polizei nach eigenem Bekunden die Mitteilung darüber, dass auf derselben Strecke ein Lastwagen wegen der Straßenverhältnisse liegen geblieben war und nicht mehr weiterkam.
Gegen 8.30 Uhr rutschte laut Polizei auf der Münchner Straße in Reichertshofen ein Pkw gegen einen entgegenkommenden Linienbus. Die Fahrgäste des Busses blieben den Angaben zufolge unverletzt – ebenso der Fahrer und Beifahrer des entgegenkommenden Autos. Der Busfahrer habe sich hingegeben leichte Verletzungen zugezogen. Der hier entstandene Sachschaden dürfte sich nach Einschätzungen von Streifenbeamten auf mehr als 35 000 Euro belaufen.
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