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76-Jähriger raste mit seinem Opel auf der Richtungsfahrbahn Nürnberg der Autobahn stramm nach Süden – Jetzt wird seine Fahrtauglichkeit überprüft 

(ty) Kurz nach Mitternacht gingen heute bei der Einsatzzentrale des PP Oberbayern-Nord mehrere Mitteilungen über einen Geisterfahrer auf der Autobahn im Bereich Altmühltal/Denkendorf ein. Gegen 0.40 Uhr sichtete die Polizei dann den betreffenden Opel einen Kilometer nach der Anschlussstelle Denkendorf gesichtet. Der 76-jährige Fahrer war mit seinem Opel flott auf dem linken Fahrstreifen der Richtungsfahrbahn Nürnberg in Richtung München unterwegs und wurde durch die Beamten, die in vorgeschriebener Fahrtrichtung fuhren und den nachfolgenden Verkehr absicherten, mit Lichthupe und Blaulicht auf das Fahrverhalten aufmerksam gemacht.

Daraufhin verlangsamte der Opel-Fahrer die Geschwindigkeit und hielt wenige Meter vor dem Streifenwagen an. Der Pkw wurde von den Polizeibeamten gewendet und auf dem Standstreifen abgestellt werden. Danach konnte der Verkehr in Richtung Nürnberg wieder freigegeben werden.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen machte der 76-jährige Fahrer einen wirren Eindruck, weshalb er zur Dienststelle gebracht wurde. Wie weit der Mann in falscher Fahrtrichtung unterwegs war und wo er auf die Autobahn aufgefahren war, konnte der 76-jährige nicht mehr sagen. Nach derzeitigen Erkenntnisstand wurden bei der Falschfahrt keine Verkehrsteilnehmer geschädigt, weshalb gegen den Fahrer Nur ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet wurde und er nun mit einer Geldbuße in Höhe von 200 Euro, einem Monat Fahrverbot sowie zwei Punkten in Flensburg rechnen muss.

In diesem Zusammenhang werden Personen, die den Vorfall beobachtet haben oder gefährdet wurden dringend gebeten, sich unter ( 0841) 9343-4410 bei der Polizei zu melden. Für den Geisterfahrer wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen ein Taxi organisiert , mit dem er dann die Heimfahrt nach Landshut antrat. Im Laufe des Vormittags wurde der zuständigen Führerscheinstelle bereits mitgeteilt, dass der 76-jährige Fahrer nach Einschätzung der Polizei nicht mehr in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher im Straßenverkehr zu führen. Er wird sich jetzt einem Eignungstest unterziehen müssen.


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