Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Oster-Brunnen in der Kreisstadt
(ty) Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des städtischen Senioren-Büros von Pfaffenhofen an der Ilm haben mit großem Engagement auch in diesem Jahr wieder einen festlich geschmückten Oster-Brunnen gestaltet. "Dieser ist mit liebevoll bemalten Eiern verziert und ein echter Blickfang", wurde heute aus dem Rathaus gemeldet. Zu finden ist das kleine Kunstwerk im Innenhof des Bürger-Zentrums am Hofberg – hinter dem Landratsamt. Der frei zugängliche Oster-Brunnen könne noch bis zum 13. April in Augenschein genommen werden, so die Stadtverwaltung.
Kostenloses Schnupper-Klettern
(ty) Im Rahmen der aktuellen "Wochen gegen Rassismus" lädt die Sektion Pfaffenhofen-Asch des deutschen Alpenvereins (DAV) für den kommenden Samstag, 28. März, wieder zum kostenlosen "Schnupper-Klettern" die Kletterhalle "PAF-Rock" in der Kreisstadt ein. Die Aktion läuft der Ankündigung zufolge von 14 Uhr bis 18 Uhr. Unter dem Motto "Kunterbuntes Klettermiteinander" setze sie ein sichtbares Zeichen für Vielfalt, Offenheit und ein respektvolles Miteinander. "Der Verein bekennt sich zu einer offenen und vielfältigen Gesellschaft und positioniert sich klar gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.
"Das Angebot richtet sich an alle Interessierten – unabhängig davon, ob sie in Pfaffenhofen geboren oder neu zugezogen sind, sportlich aktiv, Wiedereinsteiger oder Menschen mit Handicap", heißt es weiter. Besucherinnen und Besucher könnten an diesem Nachmittag das Klettern unverbindlich ausprobieren und fänden dafür einen sicheren und freundlichen Rahmen vor. Gleichzeitig biete die Aktion auch Raum für Begegnungen, Austausch und gemeinsames Erleben. "Der Eintritt ist frei", wird betont: "Einfach vorbeikommen und dabei sein." Lesen Sie auch: "Wochen gegen Rassismus": Zahlreiche Veranstaltungen in Pfaffenhofen
Nominierungen für Unternehmer-Preis
(ty) Der Unternehmer-Preis des Kreises Pfaffenhofen wird im Rahmen des Unternehmer-Tages heuer zum fünften Mal verliehen. Darauf weist das Kommunal-Unternehmen für Struktur-Entwicklung im Landkreis (KUS) hin. Auch in diesem Jahr werde wieder eine herausragende Unternehmer-Persönlichkeit im feierlichen Ambiente des Wittelsbacher-Saales im Kloster Scheyern ausgezeichnet. Die Veranstaltung finde am Donnerstag, 22. Oktober, statt – Einlass sei ab 13 Uhr. Das KUS ruft Bürgerinnen und Bürger dazu auf, engagierte Firmen, Start-Ups oder Unternehmer-Persönlichkeiten für den Preis vorzuschlagen.
"Mit dem Unternehmer-Preis möchten wir Persönlichkeiten auszeichnen, die mit Innovationskraft, Verantwortung und unternehmerischem Engagement unsere regionale Wirtschaft prägen", sagt KUS-Chef Johannes Hofner. Vorschläge können nach Angaben des Kommunal-Unternehmens bis 15. Mai online unter diesem Link eingereicht werden. Dort seien auch alle Infos zum Nominierungs-Prozess sowie der Kriterien-Katalog zu finden. Die Vorschläge werden laut KUS von einer fachkundigen Jury geprüft und bewertet. Diese setze sich aus Vertretern des Landkreises, des Wirtschafts-Beirats des Landkreises sowie des KUS zusammen.
Gesundheitsamt stellt sich vor

(ty) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts des Landkreises Pfaffenhofen haben kürzlich auf dem Wochenmarkt in der Kreisstadt die Facetten ihrer täglichen Arbeit präsentiert – von Beratungs-Angeboten über Präventions-Projekte bis hin zu medizinischen Fragestellungen. "Trotz des schlechten Wetters nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, sich zu informieren, auszuprobieren und mit den Fachkräften ins Gespräch zu kommen", heißt es aus der Behörde. "Es war ein Aktionstag, der die Vielfalt und Bedeutung des öffentlichen Gesundheits-Dienstes eindrucksvoll zeigte."
Pfaffenhofen macht bei "Earth Hour" mit
(ty) Am kommenden Samstag, 28. März, nimmt die Stadt Pfaffenhofen ab 20.30 Uhr an der internationalen "Earth Hour" teil und schaltet die Beleuchtung des Denkmals am "Haus der Begegnung" sowie des Hungerturms für eine Stunde ab. Das wurde aus dem Rathaus angekündigt. Die diesjährige "Earth Hour" stehe unter dem Motto "Wir machen's aus!". Gerade in herausfordernden Zeiten wird laut Stadtverwaltung deutlich, "dass gemeinsames Engagement und der Beitrag jedes Einzelnen ein starkes Zeichen setzen und den Umwelt- und Klimaschutz wieder stärker in den Vordergrund rücken können".
Die "Earth Hour," also die "Stunde der Erde", sei eine Klimaschutz- und Umweltschutz-Aktion, die im Jahre 2007 vom WWF initiiert worden sei. Sie solle das Umweltbewusstsein erhöhen sowie das Energie-Sparen und die Reduzierung von Treibhaus-Gasen symbolisch unterstützen. Der WWF fordere dabei alle Städte dazu auf, die Beleuchtung bekannter Gebäude und Sehenswürdigkeiten eine Stunde lang auszuschalten. Auch private Haushalte seien dazu eingeladen, in diesen 60 Minuten ihre Beleuchtung zu reduzieren.
Die "Earth Hour" finde heuer bereits zum 20. Mal statt. Mittlerweile werde die "Stunde der Erde" auf allen Kontinenten und in mehr als 190 Ländern begangen. "Weltweit beteiligen sich mehrere tausend Städte an der Aktion", weiß man bei im Rathaus von Pfaffenhofen. Allein in Deutschland seien es im vergangenen Jahr mehr als 500 Städte sowie zahlreiche Unternehmen gewesen. Weitere Informationen gibt es unter diesem Link.
Geänderte Location für Vortrag
(ty) Der für den morgigen Freitag, 27. März, in Freising angekündigte Vortrag mit dem Titel "Die Schamanin von Bad Dürrenberg – eine mächtige Frau und ihr Kosmos" findet nicht, wie zunächst von der Behörde gemeldet, in der Kloster-Bibliothek am Landratsamt statt, sondern im großen Sitzungs-Saal des Landratsamts. Diese Änderung wurde am heutigen Donnerstag bekannt gegeben. Beginn ist unverändert um 19 Uhr.
"Die Schamanin von Bad Dürrenberg ist einer der bedeutendsten Funde der europäischen Mittelsteinzeit", so die Behörde. Vor rund 9000 Jahren sei die im Alter von 30 bis 40 Jahren gestorbene Frau mit einem Säugling auf einem Plateau oberhalb der Saale, der späteren Saline, beigesetzt worden. im Jahr 1934 sei das Grab zufällig beim Bau einer Wasser-Leitung entdeckt und nicht in Gänze geborgen worden. Die noch erhaltenen Reste der Bestattung seien 2019 im Block entnommen und in der Folge interdisziplinär von international führenden Spezialisten untersucht worden.

Lebensbild der Schamanin von Bad Dürrenberg im Ornat .
Zahlreiche Beigaben zeugten von der herausragenden Stellung der Frau, auch im spirituellen Bereich. Es gelang, ihr Schamanen-Kostüm und eine Vielzahl an Beigaben und Werkzeugen zu decodieren. Die genetischen und forensischen Analysen brachten weitere spektakuläre Details ans Licht. Professor Harald Meller, Direktor des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie in Sachsen-Anhalt, nimmt der Ankündigung zufolge in seinem Vortrag die Zuhörerinnen und Zuhörer mit auf eine spannende Forschungsreise in die Welt der letzten Jäger und Sammler.
Der Archäologe ist bekannt seit seinem Krimi um die so genannte Himmelsscheibe von Nebra und deren Erforschung, die in zahlreichen Publikationen und internationalen Ausstellungs-Projekten mündete. Die neuesten Ergebnisse zur "Schamanin von Bad Dürrenberg" präsentiert auch die Sonder-Ausstellung zur Schamanin und zum Schamanismus im Landesmuseum von Halle/Saale, die von 27. März bis 1. November zu sehen ist. (Foto: Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Karol Schauer, Birte Janzen).





