Laut Polizei beträgt der Steuer-Schaden knapp 60.000 Euro. 52-jähriger Brite vorläufig festgenommen. Herkunft der heißen Waren noch unklar.
(ty) Den richtigen Riecher hatten Schleierfahnder von der Verkehrspolizei-Inspektion aus Fürstenfeldbruck, als sie am gestrigen Freitagabend gegen 19.15 Uhr auf der Autobahn A8 im Bereich von Adelzhausen (Kreis Aichach-Friedberg) einen Lieferwagen mit britischer Zulassung stoppten. Denn im Rahmen der Durchsuchung des Fahrzeugs, so berichten die Gesetzeshüter, seien 10 000 so genannte Vapes im Laderaum gefunden worden. "Die Rauchgeräte haben einen Marktwert von geschätzt zirka 150 000 Euro und waren nicht versteuert", heißt es weiter.
Zudem enthielten die Vapes laut Polizei eine Füllmenge, die in der Europäischen Union (EU) nicht verkaufsfähig ist. Die Ermittlungen seien von Zoll-Dienststellen aus München und Kempten übernommen worden. Der Steuer-Schaden betrage knapp 60 000 Euro. "Woher die Vapes stammen, muss noch ermittelt werden", so ein Polizei-Sprecher. Der vorläufig festgenommene Schmuggler, ein 52-jähriger britischer Staatsangehöriger, sei auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Augsburg wieder entlassen worden. Er müsse mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Die Vapes seien beschlagnahmt worden.





