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Die junge Frau radelte verbotenerweise durch die Bahnhof-Unterführung und erfasste dabei den Buben. Nun laufen strafrechtliche Ermittlungen.

(ty) Eine 17-jährige Radlerin hat in der Unterführung am Hauptbahnhof von Ingolstadt einen elf Jahre alten Buben angefahren, der dadurch schwere Verletzungen erlitten hat. Die Bundespolizei berichtet am heutigen Montag von dem Unglück, das bereits am vergangenen Mittwochmorgen geschehen ist, und ermittelt nach eigenem Bekunden nun wegen fahrlässiger Körperverletzung gegen die junge Frau. Der Unfall war den Angaben zufolge am Donnerstag von der Rektorin der Wirtschafts-Schule gemeldet worden. Die Mutter des verletzten Kindes habe Strafantrag gegen die 17-Jährige gestellt. 

Laut Bundespolizei geschah der Unfall gegen 8 Uhr. Der Elfjährige habe sich auf dem Schulweg befunden und die besagte Unterführung durchquert. Dabei habe er sich mit einem Freund ein Wettrennen geliefert. Zur selben Zeit sei die 17 Jahre alte Deutsche mit ihrem Drahtesel durch den Tunnel gesteuert – obwohl das Radfahren dort nicht erlaubt sei. Am Ende der Unterführung habe die sie das Kind mit ihrem Bike erfasst. "Der Junge stürzte und zog sich einen offenen Bruch des Schien- und Wadenbeins zu", so die Polizei. Vom Rettungsdienst sei der Bub ins örtliche Klinikum gebracht und dort noch am selben Tag operiert worden.


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