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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Gratis-Event in Geisenfeld

(ty) Am morgigen Mittwochabend, 13. Mai, startet in Geisenfeld die beliebte Veranstaltungs-Reihe im Alten- und Pflegeheim "St. Emmeram" in die neue Saison. "Und das gleich mit einem stimmungsvollen Höhepunkt", wie aus der Stadtverwaltung gemeldet wird. Zu Gast seien Markus und Isabell Beer (Foto oben). Los gehts der Ankündigung zufolge um 19 Uhr; der Eintritt ist kostenfrei. Die Veranstaltung steht ausdrücklich allen Interessierten offen.

Isabell und Markus Beer spielen der Ankündigung zufolge als akustisches Duo ihre eigenen bayerischen Folk-Songs und Gstanzln, die mit Augenzwinkern das Leben besingen – irgendwo zwischen Hans Söllner und Hank Williams, der bekanntlich auch gern im Duett mit seiner Frau sang. Schon nach kurzer Zeit erreichen ihre Videos auf "Tik-Tok" und "Instagram" weit über 500 000 Aufrufe.

Einschränkung bei Kfz-Zulassung

(ty) "Aufgrund krankheitsbedingter Personal-Engpässe" kommt es laut aktueller Mitteilung des Landratsamts von Pfaffenhofen am diesem Freitag, 15. Mai, zu Einschränkungen im Bereich der Zulassungs-Behörde. Sowohl in der Kreisstadt als auch in der Außenstelle in Vohburg könne an diesem Tag "kein Parteiverkehr in gewohntem Umfang" angeboten werden. "Beide Standorte stehen für Laufkundschaft nicht zu Verfügung", heißt es weiter.

Die Abwicklung der Anliegen erfolgt nach Angaben der Behörde ausschließlich über vereinbarte Termine. Eine Bearbeitung ohne Termin sei nicht möglich. Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, Termine vorab über die Homepage des Landkreises Pfaffenhofen zu buchen. "Mit dieser Maßnahme soll sichergestellt werden, dass die Wartezeiten für Besucherinnen und Besucher so gering wie möglich gehalten werden."

Am Brückentag geschlossen

(ty) Am kommenden Freitag, 15. Mai, dem Brückentag nach dem Feiertag "Christi Himmelfahrt", bleiben in Pfaffenhofen das Rathaus mit Bürger-Büro, das städtische Verwaltungs-Gebäude am so genannten Sigleck sowie das städtische Senioren-Büro im Bürger-Zentrum an der Straße "Hofberg" geschlossen. Zusätzlich bleibe das Bürger-Büro auch am Samstag, 16. Mai, geschlossen. Der nächste offene Samstag im Bürger-Büro sei der 6. Juni.

Wie aus dem Rathaus weiter gemeldet wird, bleiben an diesem Freitag auch die Betriebs-Zentrale der Stadtwerke an der Michael-Weingartner-Straße sowie das Kunden-Center des Kommunal-Unternehmens in der Innenstadt für den Publikumsverkehr geschlossen. Das städtische Kultur- und Tourismus-Büro, die städtische Galerie, die Stadtbücherei und die städtische Musikschule im "Haus der Begegnung" haben diesen Freitag regulär geöffnet.

"Hilfe, mein Kind hat Abitur!"

(ty) "Mit dem Erlangen der Hochschulreife kann eine Abiturientin oder ein Abiturient aus rund 11 900 verschiedenen Studiengängen, etwa 460 Ausbildungs-Berufen und einer Vielzahl von dualen Studiengängen auswählen – zweifelsfrei eine große Herausforderung", heißt es aus der Agentur für Arbeit in Ingolstadt. "Durch die Vielzahl der Möglichkeiten, aber auch durch die rasanten Veränderungen aufgrund der Transformation und Digitalisierung, ist hier eine Unterstützung durch die Erziehungs-Berechtigten, die bei der Entscheidungsfindung eine wesentliche Rolle einnehmen, zunehmend schwieriger geworden."

Die Berufs- und Studienberatung der Agentur für Arbeit in Ingolstadt lädt deshalb nach eigenem Bekunden interessierte Eltern, deren Kinder im kommenden Schuljahr das Abitur oder Fachabitur absolvieren, zu einem digitalen Informations-Abend ein, der am kommenden Dienstag, 19. Mai, ab 19 Uhr mit dem Titel "Hilfe, mein Kind hat Abitur!" stattfindet. Ziel der Veranstaltung sei es, wesentliche Neuerungen in der deutschen Studien-Landschaft zu erläutern. Daneben würden hilfreiche Tools zur Berufs- und Studienwahl sowie die Unterstützungs-Möglichkeiten durch die Agentur für Arbeit Ingolstadt vorgestellt. Anmeldungen sind unter diesem Link möglich.

Das beste Essen für Kleinkinder

(ty) An Eltern mit einem Kind im Alter ab dem vierten Monat sowie an interessierte Großeltern und an in der Tagespflege engagierte Personen richtet sich ein kostenloses Online-Seminar des Amts für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten  (AELF) Abensberg-Landshut, das am Donnerstag, 21. Mai, von 19 Uhr bis 20.30 Uhr stattfindet und in dem es um das beste Essen für Kleinkinder geht. Anmeldungen sind bis Sonntag, 17. Mai unter www.familienportal-kelheim.de möglich. Nähere Informationen gibt es telefonisch unter (0 94 43) 7 04 - 11 33. 

Wie klappt die Versorgung von Kleinkindern am Familientisch? Was und wie viel sollte das Kind essen? Und wie kann die Ernährung abwechslungsreich sein? In dieser Veranstaltung erfahren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer laut AELF einfach und verständlich, was Kleinkinder heute essen sollten. Mit der Ernährungs-Pyramide werde gezeigt, welche Lebensmittel und Mengen gut für das Kind seien. Außerdem gebe es viele praktische Tipps. Dieses Seminar könne auch terminunabhängig von Eltern-Kind-Gruppen als Präsenz-Veranstaltung gebucht werden. 

Mehr Einbürgerungen in Bayern

(ty) Die Zahl der Einbürgerungen im Freistaat ist im vergangenen Jahr auf 59 573 gestiegen. Laut offizieller Mitteilung des bayerischen Landesamts für Statistik erhöhte sie sich damit im Vergleich zum Vorjahr um rund neun Prozent beziehungsweise um 5055 Personen. Gegenüber den Jahren 2021 und 2022 habe sich die Zahl der Einbürgerungen mehr als verdoppelt, verglichen mit dem Jahr 2014 sogar vervierfacht.

Im zweiten Jahr nach Einführung des Gesetzes zur Modernisierung des Staatsangehörigkeits-Rechts, das am 27. Juni 2024 in Kraft getreten war, fand nochmals ein leichter Anstieg der bereits im Vorjahr hohen Einbürgerungs-Zahlen statt. Mit diesem Gesetz wurden umfangreiche Änderungen im Staatsangehörigkeits-Recht umgesetzt, wie zum Beispiel die Verkürzung der erforderlichen Aufenthalts-Dauer oder die generelle Hinnahme von Mehrstaatigkeit, die eine Einbürgerung erleichtern. Die Möglichkeit einer Einbürgerung bereits nach drei Jahren Aufenthalt durch besondere Integrations-Leistungen wurde am 29. Oktober vergangenen Jahres wieder außer Kraft gesetzt und gilt nur noch für Personen, die im Vorfeld einen Einbürgerungs-Antrag aufgrund dieser Rechtsgrundlage gestellt haben.

Von den im vergangenen Jahr in Bayern eingebürgerten Personen waren 29 754 Frauen und 29 821 Männer. Bei rund 81 Prozent handelte es sich um Anspruchs-Einbürgerungen (48 225), bei 19 Prozent um Ermessens-Einbürgerungen (11 348). Die Behörde teilt weiter mit, dass zum Zeitpunkt ihrer Einbürgerung in Bayern gut 61 Prozent (36 075 Personen) eine europäische, 27 Prozent (15 848 Personen) eine asiatische, sieben Prozent (4293 Personen) eine afrikanische und fünf Prozent (2774 Personen) eine amerikanische Staatsangehörigkeit hatten. Etwas weniger als ein Prozent besaßen eine australische beziehungsweise ozeanische Staatsangehörigkeit, waren staatenlos oder wiesen eine ungeklärte Staatsangehörigkeit auf (586).

Nach den fünf häufigsten Herkunftsländern gegliedert, stellten Personen aus der Türkei im vergangenen Jahr mit 6495 Eingebürgerten erstmals seit dem Jahr 2018 wieder die größte Gruppe, gefolgt von Personen aus Syrien (4979), dem Kosovo (4231), Russland (4135) sowie Bosnien und Herzegowina (4101).

Wie im Vorjahr verzeichnete das Landesamt für Statistik im vergangenen Jahr einen deutlichen Anstieg der Einbürgerungs-Zahlen für Personen, die zum Zeitpunkt der Einbürgerung im Besitz einer Nicht-EU-Staatsangehörigkeit waren. Dazu gehörten zum Beispiel jene mit türkischer (Einbürgerungen 2025: 6495; 2024: 3248), kosovarischer (Einbürgerungen 2025: 4231; 2024: 3242) oder bosnischer (Einbürgerungen 2025: 4101; 2024: 1722) Staatsangehörigkeit. Vor Inkraft-Treten des Gesetzes zur Modernisierung des Staatsangehörigkeits-Rechts war eine Einbürgerung für Menschen aus diesen Staaten in der Regel nur unter Aufgabe der bisherigen Staatsangehörigkeit möglich.

Auffällig ist zudem ein deutlicher Rückgang (minus 47 Prozent) der Einbürgerungen von Personen mit syrischer Staatsangehörigkeit (2025: 4979; 2024: 9351). Diese stellten in den Vorjahren, mit teils weitem Abstand, die größte Gruppe dar, wohingegen sie im aktuellen Berichtsjahr nur den zweiten Rang belegten.

Von den im vergangenen Jahr in Bayern eingebürgerten Personen waren 2025 rund 20 Prozent jünger als 18 Jahre (11 986 Personen), etwa 58 Prozent zwischen 18 und 44 Jahren (34 617 Personen), knapp 18 Prozent waren 45 bis unter 60 Jahre alt (10 794 Personen) und vier Prozent waren 60 Jahre alt oder älter (2176 Personen).

Aufgrund hoher Ausländer-Anteile in den Großstädten München, Nürnberg und Augsburg entfielen auf die Regierungsbezirke Oberbayern (22 982), Mittelfranken (8 863) und Schwaben (8 814) im vergangenen Jahr zusammen 69 Prozent der Einbürgerungen in Bayern. Die anderen Regierungsbezirke verzeichneten jeweils sieben bis zehn Prozent der Einbürgegungen im Freistaat. 


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