Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung
Erfolgs-Geschichte aus Hettenshausen
(ty) Die Wähler-Gruppe "Miteinander für Hettenshausen" (MfH), die am 18. Juni 2025 aus der Taufe gehoben worden war, feiert ihr einjähriges Bestehen. Was damals mit einigen engagierten Leuten begonnen habe, habe sich binnen zwölf Monaten "zu einer festen politischen Kraft" in der kleinen Gemeinde entwickelt, so die Verantwortlichen. Sie sprechen von einer "Erfolgs-Geschichte aus der Mitte der Bürgerschaft". Niemand habe bei der Gründungs-Versammlung ahnen können, wie rasant sich die Entwicklung vollziehen werde. Bereits wenige Monate später trat MfH erstmals bei der Kommunalwahl an – mit eigenem Bürgermeister-Kandidaten und eigener Gemeinderats-Liste. Das Ergebnis könne sich sehen lassen.
MfH-Bürgermeister-Bewerber Andreas Carmanns holte 41,4 Prozent der Stimmen und gewann das Vertrauen vieler Wähler. Den Posten des Rathaus-Chefs verteidigte indes Wolfgang Hagl von der "Unabhängigen Wähler-Gemeinschaft" (UWG), der auch Carmanns zuvor angehört hatte. Im Gemeinderat errang die MfH vier Mandate; bekleidet werden diese von Andreas Carmanns, Carina Seibert, Michael Nitschke und Dirk Börner. "Wir sind unglaublich stolz auf das, was wir in nur einem Jahr gemeinsam erreicht haben", heißt es aus der Wähler-Gruppe. "Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Er zeigt, dass sich viele Menschen eine offene, transparente und bürgernahe Kommunalpolitik wünschen."
Von Beginn an setzte MfH nach eigenem Bekunden auf den direkten Austausch mit den Bürgern. "Zahlreiche Gespräche, Info-Veranstaltungen, Bürger-Stammtische und Hausbesuche prägten die vergangenen Monate. Dabei standen nicht politische Ideologien, sondern die konkreten Anliegen der Menschen vor Ort im Mittelpunkt." Auch nach der Wahl bleibe man seinem Grundsatz treu: zuhören, mitgestalten und umsetzen. Die vier MfH-Ratsmitglieder wollen "eine verlässliche Stimme für die Bürger sein, Themen aufgreifen und Entscheidungen nachvollziehbar machen". Transparenz, Bürgernähe und ein respektvoller Umgang miteinander sollen auch künftig die Grundlage ihrer Arbeit bilden.
Besonders dankbar zeige man sich bei MfH mit Blick auf Mitgliedern, Unterstützer und Wähler: "Ohne dieses Vertrauen wäre die Entwicklung der vergangenen zwölf Monate nicht möglich gewesen." Das erste Jahr sei geprägt gewesen von Aufbruch, Engagement und besonderen Momenten. Gleichzeitig sehe man darin erst den Anfang. Die Wähler-Gruppe wolle sich weiterentwickeln, neue Mitglieder gewinnen und aktiv an der Zukunft der Kommune mitarbeiten. Denn eines habe das vergangene Jahr gezeigt: "Wenn Menschen gemeinsam Verantwortung übernehmen und sich für ihre Gemeinde einsetzen, kann in kurzer Zeit viel bewegt werden."
Gesprächskreis zu Demenz
(ty) Die Alzheimer-Gesellschaft im Landkreis Pfaffenhofen (Selbsthilfe Demenz) lädt für kommenden Donnerstag, 25. Juni, wieder zum "Gesprächskreis Demenz" ein. Die Veranstaltung beginnt wie üblich um 14 Uhr, dauert bis 15.30 Uhr und steht wie immer allen Interessierten offen. "Der Erfahrungs-Austausch in der Gruppe dient der Bewältigung der vielfachen persönlichen und krankheits-bedingten Belastungen sowie der gegenseitigen Unterstützung von Zu- und Angehörigen von Menschen mit Demenz", erklären die Organisatoren. Das Treffen findet an der Türltorstraße 16-20 (erster Stock) in Pfaffenhofen statt. "Eine Anmeldung ist nicht erforderlich", wird betont. Und: "Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenfrei."
Flugreise nach Namibia
(ty) Die Kreisverbände von Pfaffenhofen, Neuburg-Schrobenhausen und Eichstätt des bayerischen Bauernverbandes (BBV), bieten zusammen mit der BBV-Touristik-GmbH für alle Interessierten eine Flugreise nach Namibia an. Diese findet von Dienstag, 3. November, bis Montag, 16. November, statt. Das detaillierte Programm sowie weitere Informationen ist erhältlich bei der BBV-Geschäftsstelle in Ingolstadt unter der Telefonnummer (08 41) 49 29 4 - 17 oder per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Anmeldeschluss ist am Montag, 27. Juli.
Laut BBV-Angaben besuchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die multikulturelle Hauptstadt Windhoek, die roten Sanddünen der Kalahari-Wüste, die Schatten- und Lichtspiele in den imposanten Dünen des Sossusvlei, das Küsten-Städtchen Swakopmund mit seinen historischen Gebäuden und das imposante Erongo-Gebirge. Die Pirschfahrten im berühmten Etosha-Nationalpark böten außerdem das unvergessliche Erlebnis, unzählige Wildtiere in freier Natur zu beobachten.
Problem-Abfall-Sammlungen
(ty) Wer im Kreis Pfaffenhofen wohnt und in diesem Monat noch kostenlos sowie ziemlich unkompliziert seine so genannten Problem-Abfälle loswerden möchte, der sollte sich einen der nachfolgenden Termine in seinen Kalender eintragen. Denn nach Angaben des Abfall-Wirtschafts-Betriebs des Landkreises (AWP), stehen im Juni sechs Spezial-Termine zur Abgabe von solchen Problem-Abfällen an – und zwar in Hohenwart, Pörnbach, Hettenshausen, Ilmmünster, Geisenfeld und Rohrbach.
Am morgigen Montag, 22. Juni, können laut AWP Problem-Abfälle von 11.30 Uhr bis 14 Uhr am Wertstoffhof in Hohenwart abgegeben werden, anschließend an diesem Tag von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof in Pörnbach. Am Dienstag, 23. Juni, gibt es eine Problem-Abfall-Sammlung von 11.30 Uhr bis 14 Uhr am Wertstoffhof in Hettenshausen sowie von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof in der Nachbar-Gemeinde Ilmmünster. Am Donnerstag, 25. Juni, können Problem-Abfälle von 11.30 Uhr bis 14 Uhr am Wertstoffhof in Geisenfeld abgegeben werden sowie von 15.30 Uhr bis 18.30 Uhr am Wertstoffhof von Rohrbach.
Alle Bürgerinnen und Bürger aus der jeweils genannten Gemeinde, aber auch die Einwohner aus sämtlichen anderen Kommunen im Landkreis Pfaffenhofen, können bei diesen Spezial-Terminen zum Beispiel Chemikalien, Pflanzenschutz-Mittel oder Lacke in Kleinmengen anliefern und gratis abgeben. Nähere Informationen zu diesen Problem-Abfall-Sammlungen gibt es auch über die Internet-Seite des AWP auf www.awp-paf.de. Weitere Auskünfte erhält man außerdem beim AWP telefonisch unter der Rufnummer (0 84 41) 78 79 50.
Parkplatz-Einschränkung an der B13
(ty) Zur Erinnerung: In Pfaffenhofen an der Ilm wird der Park-and-Ride-Parkplatz an der Bundesstraße B13 zwischen dem Stockerhof und der Jet-Tankstelle voraussichtlich ab dem morgigen Montag, 22. Juni, und bis Freitag, 26. Juni, abschnittsweise gesperrt. Das wurde aus der Stadtverwaltung angekündigt. In diesem Zeitraum stehe dann lediglich ein Teil der Parkplätze zur Verfügung. Grund für diese Einschränkung seien Sanierungs-Arbeiten an den Entwässerungs-Mulden auf dem Gelände. "Verkehrsteilnehmende werden gebeten, auf die umliegenden Parkplätze auszuweichen", heißt es aus dem Rathaus.
Güterumschlag der Binnenschifffahrt in Bayern
(ty) Insgesamt knapp 1,1 Millionen Tonnen an Gütern und somit 16,7 Prozent weniger als im Vorjahres-Zeitraum sind heuer im ersten Quartal in den bayerischen Häfen der Bundeswasserstraßen von Passau über Nürnberg bis Aschaffenburg umgeschlagen worden. "Dieser Rückgang dürfte auch mit den regelmäßigen Sperrungen aufgrund von Instandsetzungs-Arbeiten an den Schleusen in Zusammenhang stehen, die dieses Jahr wieder regulär im März durchgeführt wurden", erklärt das Landesamt für Statistik. Nach Angaben der Behörde wurden rund 514 000 Tonnen eingeladen und 549 000 Tonnen Güter ausgeladen.

Der bayerische Güterumschlag an der Donau lag im ersten Quartal heuer mit einer Abnahme um 15,7 Prozent bei rund 586 000 Tonnen und entsprach einem Anteil von 55,1 Prozent am Gesamt-Umschlag im Freistaat. Im Main-Gebiet, das einen Anteil von 44,9 Prozent am Gesamt-Umschlag hatte, sank der Güterumschlag von Januar bis einschließlich März heuer um 17,9 Prozent auf knapp 477 000 Tonnen. Die umschlagstärksten Häfen waren Regensburg mit 267 760 Tonnen und Aschaffenburg mit 142 148 Tonnen, gefolgt von Straubing-Sand mit 104 699 Tonnen.
In den Häfen der bayerischen Bundeswasserstraßen wurden im ersten Quartal dieses Jahres hauptsächlich "Erzeugnisse der Land- und Forstwirtschaft" (19,2 Prozent) sowie "Erze, Steine und Erden" (17,5 Prozent) umgeschlagen. Ebenfalls mit einem zweistelligen Anteil folgten "Nahrungs- und Genussmittel" (14,6 Prozent), "Chemische Erzeugnisse etc." (13,0 Prozent) sowie "Sekundär-Rohstoffe, Abfälle" (11,9 Prozent). Insgesamt meldeten sich 1156 mit Umschlage-Gütern beladene Schiffe an und ab, davon befuhr mit knapp 64,9 Prozent der Schiffe (750) der überwiegende Teil das Donau-Gebiet.





