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53-jähriger Fahrer wurde gestern nach einem Notruf von Streifenbeamten angehalten. Der Belgier musste gleich 200 Euro berappen. 

(ty) Eine 53 Jahre alter Raser, der mit einem Pkw-Anhänger-Gespann auf der A9 in Richtung Norden unterwegs war, ist am gestrigen Nachmittag von Streifenbeamten nach einem Hinweis im Gemeinde-Gebiet von Denkendorf (Kreis Eichstätt) gestoppt worden. Bei der Polizei war nach eigenem Bekunden gegen 15 Uhr ein Notruf eingegangen: Das Gespann mit belgischer Zulassung sei mit einem Tempo von 140 Kilometern pro Stunde auf der Autobahn unterwegs; auf dem Anhänger befinde sich ein Motorrad. Einsatzkräfte der Verkehrspolizei-Inspektion aus Ingolstadt machten das Gespann hinter dem Köschinger Forst ausfindig.

Im Zuge einer Nachfahr-Messung sei dann eine Geschwindigkeit von 135 km/h festgestellt worden – bei höchstens erlaubten 80 km/h. Der aus Belgien stammende Fahrer habe wegen des Verstoßes eine finanzielle Sicherheits-Leistung in Höhe von gut 200 Euro entrichten müssen. Nach Erkenntnissen der Polizei war der Mann auf dem Rückweg von einem Balkan-Urlaub; er hatte mit seinem Motocross-Motorrad an einer mehrtägigen Enduro-Tour teilgenommen. "Offenbar hatte er danach noch etwas Schwierigkeiten, mit den Verkehrs-Regeln auf öffentlichen Straßen umzugehen", so die Polizei.


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