Sie brachten sich ein Schuljahr lang in einem Verein oder in einer Einrichtung unentgeltlich ein. Dafür wurden sie nun ausgezeichnet.
(ty) Die Abschluss-Veranstaltung zum Projekt "Ehrenamt macht Schule 2025-2026" hat den feierlichen Schlusspunkt eines ereignisreichen Schuljahrs gesetzt, heißt es aus dem Landratsamt von Pfaffenhofen. Rund 60 junge Leute aus verschiedenen Schulen – erstmals sei die Zahl der erfolgreichen Teilnehmer so hoch gewesen – erhielten kürzlich im Landratsamt ihr Ehrenamts-Zeugnis. Sie hatten sich den Angaben zufolge erfolgreich an dem Projekt des Koordinierungs-Zentrums für bürgerschaftliches Engagement (Kobe) beteiligt und ein Schuljahr lang ehrenamtlich in Vereinen und Einrichtungen vielfältige Aufgaben übernommen und sich für das Gemeinwohl engagiert.
"Es freut mich sehr, dass ihr eure Zeit und eure Energie eingebracht und dadurch die Arbeit von Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen großartig unterstützt habt", sagte Landrat Albert Gürtner (FW) bei der Begrüßung zu den Schülerinnen und Schülern und zeigte sich beeindruckt von deren Leistung. "Ich hoffe, dass ihr euch auch weiterhin ehrenamtlich engagiert", fügte Gürtner hinzu.
Die jungen Leute waren laut Mitteilung des Landratsamts im zu Ende gehenden Schuljahr ehrenamtlich in unterschiedlichen Feuerwehren, beim Technischen Hilfswerk (THW), beim bayerischen Roten Kreuz (BRK), in Kitas, in Musikkapellen, in kirchlichen Einrichtungen, in Sportvereinen oder in einer Bücherei tätig oder wirkten als Schulweg-Helfer, Hausaufgaben-Betreuer und Aufsichts-Person.
"Das Projekt fördert praktische Erfahrungen, stärkt soziale Kompetenzen und eröffnet jungen Menschen Orientierung für ihre berufliche Zukunft", sagt Uschi Schlosser. Sie ist die Leiterin des an der Kreis-Behörde angesiedelten Koordinierungs-Zentrums für bürgerschaftliches Engagement und fungiert bei "Ehrenamt macht Schule" als Projekt-Koordinatorin und Organisatorin. "Gleichzeitig profitieren die Vereine und Einrichtungen von tatkräftiger Unterstützung und frischem Engagement."
Schlosser bedankte sich beim staatlichen Schulamt, den anwesenden Bürgermeistern, den beteiligten Schulen, Vereinen und Einsatzstellen sowie den Familien der Jugendlichen für die Unterstützung. Angesichts des großen Erfolgs und der erstmals so hohen Zahl an Absolventinnen und Absolventen wird sie laut heutiger Mitteilung das Projekt auch im kommenden Schuljahr wieder anbieten und koordinieren sowie die teilnehmenden Jugendlichen durch deren Ehrenamtsjahr begleiten.





