52-Jähriger bremste sein Auto ab, um eine Kollision mit dem Tier zu vermeiden, nachfolgender Pkw-Lenker (37) baute Auffahr-Unfall.
(ty) Ein Verletzter und zwei demolierte Autos – das ist die Bilanz eines Verkehrsunfalls, der sich am gestrigen Abend gegen 20.50 Uhr im Gemeinde-Gebiet von Vohburg auf der B16a wegen eines Wildwechsels ereignet hat. Laut Polizei war ein 52 Jahre alter Pkw-Lenker aus dem Landkreis Neuburg-Schrobenhausen auf der genannten Bundesstraße in Richtung Großmehring unterwegs, als ein von rechts kommendes Reh die Fahrbahn überqueren wollte. Der Mann habe daraufhin seinen Wagen stark abgebremst, um einen Zusammenstoß mit dem Tier zu vermeiden. Das habe der nachfolgende Autofahrer zu spät erkannt.
Der 37-Jährige aus dem Landkreis Kelheim sei mit seinem Pkw ungebremst ins Heck des von dem 52-Jährigen gesteuerten Autos geprallt. Durch die Wucht der Kollision sei der Wagen des 52-Jährigen nach rechts ins Bankett geschoben worden und habe daraufhin das Reh erfasst. Der 52-Jährige habe leichte Verletzungen erlitten; eine sofortige Versorgung vor Ort sei jedoch nicht erforderlich gewesen. Gegen den 37-Jährigen sei ein Verfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie Verstoßes gegen die Straßenverkehrs-Ordnung eingeleitet worden.
Das Auto des Crash-Verursachers sei im Front-Bereich erheblich ramponiert worden. Es sei nicht mehr fahrbereit gewesen und habe abgeschleppt werden müssen. Der Wagen des 52-Jährige sei durch den Auffahr-Unfall im Heck-Bereich sowie wegen der Kollision mit dem Tier auch im Front-Bereich demoliert worden. Streifenbeamte siedelten den insgesamt zu Buche stehenden Sachschaden im fünfstelligen Euro-Bereich an. Das Reh sei nach dem Zusammenstoß weitergelaufen und habe nicht mehr gesichtet werden können. Der zuständige Jagdpächter sei informiert worden.





