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Täter geben sich am Telefon als Mitarbeiter des Krankenhauses aus, tischen Lügen-Geschichten auf und wollen an das Geld der Opfer.

(ty) Aktuell häufen sich Meldungen über betrügerische Anrufe, bei denen sich Kriminelle als Mitarbeiter des Klinikums von Ingolstadt ausgeben. Darauf weist das Krankenhaus heute in einer Presse-Mitteilung hin und warnt vor dieser dubiosen Masche. Den telefonisch kontaktierten Opfern werde zum Beispiel vorgegaukelt, dass ein Angehöriger ins Klinikum eingeliefert worden sei, für dessen Behandlung kurzfristig ein bestimmter Euro-Betrag benötigt werde. Das Geld, so die Lügen-Geschichte weiter, werde von einem Boten des Krankenhauses abgeholt.

"Das Klinikum Ingolstadt distanziert sich mit aller Deutlichkeit von diesen Anrufen, wird betont. Zugleich wird klargestellt: "Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums werden niemals telefonisch um Geldzahlungen bitten." Ebenso wenig beauftrage das Klinikum etwaige Boten damit, Geld bei Angehörigen von Patienten abzuholen. Betroffene werden ausdrücklich darum gebeten, auf entsprechende Forderungen keinesfalls einzugehen und kein Geld zu übergeben sowie sich umgehend an die Polizei zu wenden. Bei Unsicherheiten oder Fragen könnten sich Betroffene zudem direkt an das Klinikum wenden.

Nach wie vor treiben bekanntlich Kriminelle in der gesamten Region mit so genannten Schock-Anrufen ihr Unwesen, um arglose Menschen um Bargeld und Wertsachen zu bringen – und trotz aller Warnungen haben sie immer wieder Erfolg und kassieren mitunter kräftig ab. In einem aktuellen Fall ist, wie berichtet, eine 80 Jahre alte Frau aus Ingolstadt auf eine perfide Lügen-Geschichte von Betrügern hereingefallen und hat schließlich Bargeld und Münzen an einen ihr nicht bekannten Mann übergeben. Lesen Sie dazu: Schock-Anruf: Ingolstädterin (80) übergibt Geld und Münzen an fremden Mann

Präventions-Hinweise der Kripo:

  • "Seien Sie grundsätzlich misstrauisch bei derartigen Anrufen!
  • Beenden Sie im Zweifelsfall das Gespräch schnellstmöglich, ohne persönliche Daten beziehungsweise Informationen preiszugeben!
  • Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder sonstige Wertgegenstände an Ihnen unbekannte Abholer!
  • In Deutschland ist die medizinische Notfall-Behandlung oder die lebensnotwendige Verabreichung von Medikamenten niemals von einer vorherigen Barzahlung oder Kautionsstellung abhängig!
  • Lassen Sie grundsätzlich keine Unbekannten in Ihre Wohnung!
  • Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen über das Phänomen und warnen Sie sie vor dem Vorgehen der Täter!
  • Rufen Sie im Zweifelsfall die Polizei unter einer dem Telefonbuch entnommenen Telefon-Nummer an, in eiligen Fällen auch unter der Notruf-Nummer 110."

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