Ein Flucht-Versuch des Jungen blieb erfolglos. Das offenbar getunte Gefährt hat keine Betriebs-Erlaubnis und ist nicht versichert.
(ty) Einen elf Jahre alten Buben, der mit einem mutmaßlich getunten E-Scooter ohne Betriebs-Erlaubnis und ohne Versicherungs-Kennzeichen unterwegs gewesen ist, haben Streifenbeamte am späten gestrigen Nachmittag in Pöttmes (Kreis Aichach-Friedberg) aufgegriffen. Wie die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Aichach heute berichtet, habe das Kind sich einer Verkehrs-Kontrolle entziehen wollen. Dabei sei ein Beamter gestürzt, zum Glück aber unverletzt geblieben.
Gegen 17.20 Uhr haben Streifenbeamte den Elfjährigen mit deutsch-serbischer Staatsangehörigkeit auf dem Lidl-Parkplatz in Pöttmes mit einen E-Scooter ohne Versicherungs-Schild festgestellt, so die Ordnungshüter. Als die Polizisten den Jungen ansprachen, habe dieser versucht zu flüchten. Doch sei das Kind damit gescheitert und festgehalten worden. Bei der anschließenden Überprüfung habe sich herausgestellt, dass das Elektro-Gefährt über keine Betriebs-Erlaubnis verfüge. Zudem bestehe der Verdacht, dass der E-Scooter eine Geschwindigkeit von etwa 50 km/h erreiche.
Den Buben habe man anschließend seinen Eltern übergeben, heißt es weiter. Der E-Scooter sei sichergestellt worden. Zur Feststellung der tatsächlichen Höchst-Geschwindigkeit sei ein technisches Gutachten erforderlich. Die Polizei ermittelt nun nach eigenem Bekunden gegen die Erziehungs-Berechtigten des Kindes "wegen möglicher Verstöße gegen verkehrsrechtliche Vorschriften". Der Junge hätte schon altersbedingt keinen E-Scooter steuern dürfen. Ihm drohen aber keine polizeilichen beziehungsweise strafrechtlichen Konsequenzen; denn altersbedingt ist er noch nicht strafmündig.





