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Polizei ermittelt nach Vorfällen am gestrigen Abend wegen gefährlicher Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

(ty) Umfangreichen – teils auch strafrechtlichen – Ärger eingehandelt haben sich am gestrigen Halloween-Abend drei Jungs im Alter von 13, 14 und 14 Jahren durch ihr Verhalten im Ortsgebiet von Ilmmünster. Die örtlich zuständige Polizeiinspektion aus Pfaffenhofen ermittelt nach eigenem Bekunden jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen Beleidigung und wegen Sachbeschädigung. Zwei der Burschen wohnen den Angaben zufolge im Gemeinde-Bereich von Ilmmünster, einer in der Gemeinde Schweitenkirchen.

Wie die Polizei heute vermeldet, befanden sich gegen 20.25 Uhr drei weibliche Kinder beziehungsweise Jugendliche im Alter zwischen 13 und 16 Jahren vor dem eigenen Anwesen in Ilmmünster. Während diese sich dort aufhielten, kamen den Angaben zufolge sechs junge Leute auf E-Scootern angefahren. Drei von ihnen – die beiden 14-Jährigen und der 13-Jährige – bewarfen den Erkenntnissen zufolge die vor dem Haus stehenden weiblichen Personen unvermittelt mit Eiern und trafen sie dabei auch. Dadurch sei die Bekleidung der drei Opfer stark verschmutzt worden. Im Anschluss sei einer der drei Burschen von seinem Elektro-Gefährt gestiegen und habe einen Rauchtopf gezündet. 

"Diesen Rauchtopf hielt er dann vor das Gesicht eines 13-jährigen Kindes", heißt es weiter. "Das Kind bekam dadurch kurzzeitig Atemnot"; medizinisch betreut werden müssen habe es jedoch nicht. Als Polizisten eingetroffen seien, seien die drei mutmaßlichen Täter bereits geflüchtet gewesen. Sie seien jedoch von den Streifenbeamten ermittelt worden. Während den beiden 14-Jährigen jetzt Strafanzeigen drohen, hat der 13-Jährige zumindest diesbezüglich nichts zu befürchten. Denn er ist altersbedingt noch nicht strafmündig. In seinem Alter hätte der Bub auch keinen E-Scooter steuern dürfen.


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