Das Lkw-Gespann kam von der Staatsstraße 2050 ab und kippte um. Zirka 20.000 Liter Kartoffelstärke-Wasser ergossen sich in den Waldboden.
(ty) Schwere Verletzungen hat ein Lkw-Fahrer bei einem heftigen Verkehrsunfall erlitten, der laut heutiger Mitteilung der Polizei bereits am Samstagmorgen im Gemeinde-Gebiet von Gerolsbach geschehen ist. Den Angaben zufolge war der 29-Jährige mit einem Tanklastzug auf der Staatsstraße 2050 – von Junkenhofen her kommend – in Richtung Hilgertshausen (Kreis Dachau) unterwegs, als es gegen 7.10 Uhr zu dem Unglück kam. In einer Rechts-Kurve sei das Lastwagen-Gespann zunächst nach links von der Strecke geraten und anschließend in den angrenzenden Wald gekippt.
Der 29-Jährige aus dem Kreis Aichach-Friedberg sei in seinem Führerhaus eingeklemmt worden. Er habe von den angerückten Feuerwehrleuten befreit werden müssen. Anschließend sei er per Rettungs-Hubschrauber ins Klinikum nach Ingolstadt gebracht worden. Aus dem Anhänger des Gespanns ergossen sich laut Polizei infolge des Unfall-Geschehens zirka 20 000 Liter Kartoffelstärke-Wasser in den Waldboden. Die Staatsstraße sei für mehrere Stunden gesperrt gewesen. Der Lastzug habe geborgen und abgeschleppt werden müssen. An dem Gespann dürfte nach Einschätzung der Polizei ein Totalschaden entstanden sein. Beziffert wurde dieser mit 46 000 Euro.
"Der übrige Sachschaden – wie beispielsweise mehrere beschädigte Waldbäume und eine potenzielle Überdüngung des Waldbodens durch die ausgelaufene Flüssigkeit – kann derzeit noch nicht näher beziffert werden", teilte die Polizei am heutigen Montag mit. "Vorbehaltlich der noch laufenden Analysen der durch die Mitarbeiter des Landratsamts Pfaffenhofen entnommenen Proben der ausgelaufenen Flüssigkeit waren derzeit noch keine weiteren Maßnahmen erforderlich." Neben Streifenbeamten und den Rettungskräften waren zahlreiche Einsatzkräfte von mehreren umliegenden Feuerwehren alarmiert worden.





