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Matthias Jügler, der erste Lutz-Stipendiat der Stadt Pfaffenhofen, der einige Wochen im historischen Flaschlturm residierte, trägt heute seinen hier entstandenen Text über das Leben in der Kreisstadt vor und liest auch aus seinem Debütroman

(ty) Man darf gespannt sein: Der junge Autor Matthias Jügler, der zum ersten Pfaffenhofener Joseph-Maria-Lutz-Stipendiaten erkoren wurde und im Frühsommer im kernsanierten historischen Flaschlturm lebte, gibt im Rahmen der „Pfaffenhofener Lesebühne“ eine Lesung im Festsaal des Rathauses. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Termin wegen eines Unfalls von Jügler verschoben werden musste, findet die Lesung nun am heutigen Samstag um 20 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Der 29 Jahre alte gebürtige Hallenser Matthias Jügler hat Germanistik, Skandinavistik und Kunstgeschichte in Halle, Greifswald und Oslo studiert und ein Masterstudium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig absolviert. Sein Debütroman „Raubfischen“ wird im Februar kommenden Jahres beim Verlag Blumenbar erscheinen. Eine dreiköpfige Pfaffenhofener Fachjury hatte den jungen Schriftsteller im Frühjahr aus fast 70 Bewerbungen als ersten Pfaffenhofener Stipendiaten ausgewählt. Die Stadt hat das Joseph-Maria-Lutz-Stipendium, ein Aufenthaltsstipendium im Bereich Literatur, in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Es soll Schriftstellern während ihres Aufenthalts die Möglichkeit geben, literarische Arbeiten zu beginnen, zu realisieren oder fertig zu stellen.

Matthias Jügler wohnte und arbeitete ab Mitte Mai mehrere Wochen im Pfaffenhofener Flaschlturm. Neben der Arbeit an seinem eigenen Roman verfasste er hier auch einen literarischen Entwurf einer Außenansicht auf das Leben in der Kreisstadt. Diesen Text wird er heute Abend auf der „Pfaffenhofener Lesebühne“ im Rathaussaal vorstellen. Außerdem wird er Auszüge aus seinem Debütroman „Raubfischen“ lesen.

Weitere Veranstaltungen im Rahmen der "Lesebühne"

Die „Pfaffenhofener Lesebühne“ ist eine neue Veranstaltungsreihe der Stadt, die im Juli mit einer literarisch-musikalischen Hommage an Leonard Cohen einen gelungenen Auftakt erlebte. Nach der Sommerpause wird die „Lesebühne“ nun im Oktober mit drei Veranstaltungen fortgesetzt, zwei weitere Lesungen folgen im November. Nach der Lesung von Jügler am heutigen Abend folgt eine Woche später eine Lesung von Feridun Zaimoglu. Der erfolgreiche Schriftsteller, Drehbuchautor und Journalist liest am Samstag, 18. Oktober, um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses  aus seinem neuen Roman „Isabel“. Moderiert wird die Lesung vom bekannten BR2-Moderator Knut Cordsen.

Wiederum eine Woche später, am Samstag, 25. Oktober liest Kilian Leypold für Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren aus seinem Buch „Krähen und Ratten“. Diese Lesung beginnt um 16 Uhr und findet im Theatersaal im Haus der Begegnung statt.

Kinder ab sechs Jahren sind dann am Samstag, 1. November, um 15 Uhr zu einer Lesung in der Stadtbücherei im Haus der Begegnung eingeladen. Annette Pehnt liest hier aus ihrem Kinderbuch „Der Bärbeiß“. Die letzte „Lesebühnen“-Veranstaltung dieses Jahres gestaltet schließlich Reinhard Haiplik. Der hiesige ÖDP-Stadtrat und Heimatforscher liest am Samstag, 15. November, um 20 Uhr im Festsaal des Rathauses aus seinem Buch „Pfaffenhofen unterm Hakenkreuz“.

Der Eintritt zu den Lesungen von Jügler und Haiplik ist frei. Für die anderen drei Veranstaltungen gibt es Karten im Vorverkauf beim PK am Hauptplatz, im Intakt-Musikinstitut in der Raiffeisenstraße, bei Elektro Steib sowie online unter www.okticket.de. Weitere Infos unter www.pfaffenhofen.de/lesebuehne .


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