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Tödliches Familiendrama

(ty) Wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts und eines anschließenden Suizids ermitteln seit den Nachtstunden die Staatsanwaltschaft und die Kripo Weiden. Zugetragen hat sich das Geschehen gegen 1 Uhr im Gemeindebereich Pressath. Eine 36-jährige Frau liegt mit schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verletzungen in einem Krankenhaus. Der 53-jährige Ehemann steht im Verdacht, auf sie mit einem Gegenstand eingeschlagen oder eingestochen zu haben. Die Frau konnte sich befreien und sich zu ihren im selben Haus wohnenden Eltern flüchten.
Der Ehemann kam anschließend in der Garagen-Zufahrt ums Leben, nachdem er wohl vom Balkon des ersten Stockwerks in die Tiefe gesprungen war.

Mit der Aufklärung der Hintergründe und des Motivs des 53-Jährigen befassen sich derzeit die Ermittler. Die von der Staatsanwaltschaft für morgen anberaumte Obduktion soll Aufschluss über Todesumstände und -ursache geben.
Die drei zur Tatzeit schlafenden Kinder des Elternpaars blieben unversehrt, sie befinden sich in der Obhut von Angehörigen.

 

40-Tonner kracht in Wohnhaus: Fahrer tot

(ty) Ein mit leeren Gitterboxen beladener 40-Tonner, der die B 17 von Schongau in Richtung Füssen befuhr, kam heute gegen 13 Uhr aus bislang unbekannter Ursache nach links von der Straße ab und krachte in ein Wohnhaus in der Gemeinde Halblech. Der Fahrer wurde in seinem Führerhaus eingeklemmt und konnte nur noch tot geborgen werden. Seine Identität ist noch nicht geklärt. Zum Zeitpunkt des Unfalls waren keine Personen in dem Haus, so dass es keine weiteren Verletzten gab. Das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen wurde stark beschädigt, ist aber weiterhin bewohnbar. Der gesamte Sachschaden wird derzeit auf rund 200 000 Euro geschätzt. Die Bundesstraße musste komplett gesperrt werden. Ein Ende der Vollsperrung ist derzeit noch nicht absehbar. An der Unfallstelle waren rund 50 Einsatzkräfte im Einsatz. Neben Feuerwehrleuten sowie Helfern des Roten Kreuzes und des THW waren ein Kriseninterventionsteam und ein Rettungshubschrauber vor Ort.

 

44. Rauschgifttoter dieses Jahres in München

(ty) Heute wurde in den frühen Morgenstunden in der Toilette einer Münchner Gaststätte ein 31-jähriger Mann tot aufgefunden. Neben ihm wurden die klassischen Fixer-Utensilien aufgefunden. Der Tote war als Drogenkonsument hinreichend bekannt. Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen brachten keinerlei Hinweise auf ein Fremdverschulden. Ein im Rahmen der Obduktion durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv. Der 31-Jährige ist somit der 44. Rauschgifttote im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums München in diesem Jahr. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2013 waren 39 Rauschgifttote zu beklagen, im Jahr zuvor 37.


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