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Der FC Ingolstadt empfängt heute als vorzeitiger Herbstmeister den 1. FC Kaiserslautern zum Spitzenspiel der Zweiten Fußball-Bundesliga

(ty) Heute steht das Topspiel in der Zweiten Fußball-Bundesliga an: Als vorzeitiger Herbstmeister empfängt der FC Ingolstadt ab 13.30 Uhr den 1. FC Kaiserslautern. Nach Angaben des Vereins werden weit über 10 000 Zuschauer im Audi-Sportpark erwartet. Aktuell hat der FCI (33 Punkte) fünf Zähler Vorsprung auf die Roten Teufel (28 Punkte), die auf Rang drei stehen. Auf Platz zwei, mit aktuell drei Punkten Rückstand auf die Schanzer, hat sich nach dem gestrigen 3:2-Sieg beim TSV 1860 München der Karlsruher SC geschoben.

FCI-Chefcoach Ralph Hasenhüttl erwartet die Roten Teufel mit Selbstvertrauen, aber auch viel Respekt im Gepäck und freut sich auf ein absolutes Spitzenspiel. "Diese beiden Teams prägen aktuell die Liga", so der Österreicher. 

Der FC Ingolstadt ist in dieser Saison im heimischen Stadion noch ungeschlagen, aber auch der 1. FC Kaiserslautern kann eine beeindruckende Serie aufweisen: Die Roten Teufel sind seit acht Spielen unbesiegt. Das Prädikat Spitzenspiel kann zudem durch Statistiken in den Bereichen Torschüsse und Zweikämpfe unterstrichen werden, in denen beide Teams die vordersten Plätze belegen.

„Sie lassen den Ball laufen, wollen Fußball spielen und können sich viele Chancen erarbeiten. Wir müssen also wieder eine Lösung finden“, sagt Hasenhüttl über den heutigen Gegner.
Die Schanzer können den Rückenwind aus dem umkämpften Auswärtssieg gegen Verfolger RB Leipzig mitnehmen, als sie den ambitionierten Aufsteiger verdient mit 1:0 besiegten. Die Roten Teufel konnten ihrerseits am vergangenen Wochenende ungefährdet drei Punkte gegen Erzgebirge Aue einfahren. Doch nach dem gestrigen Sieg des Karlsruher SC bei den Löwen ist die Runjaic-Truppe besonders gefordert – denn die Badener haben damit Kaiserslautern in der Tabelle überholt.

Hasenhüttl geht davon aus, dass sich der 1. FC Kaiserslautern heute im Audi-Sportpark „nicht verstecken wird“, weshalb durchaus vieles für einen offenen Schlagabtausch spricht, in dem aber wohl die spielerischen Lösungen im Vordergrund stehen dürften. „Letzte Saison haben wir 1:2 verloren gegen Lautern. Wir wollen dieses Jahr zeigen, dass wir einen Schritt weitergekommen sind“, lautet Hasenhüttls Parole für das heutige Topspiel. 

Das intensive Match bei RB Leipzig hat dem FC Ingolstadt aber nicht nur drei Zähler, sondern auch einige Blessuren gebracht. Kapitän Marvin Matip, Mittelfeld-Regisseur Pascal Groß und auch der nimmermüde Roger gingen angeschlagen in die Trainingswoche. Das heutigen Match wird aber wohl keiner der drei so wichtigen Akteure verpassen, wobei hinter Roger noch das größte Fragezeichen steht. Einen Ausfall gibt es sicher: Pechvogel Konstantin Engel erlitt gegen Leipzig eine Schultereckgelenkssprengung und wird erst im neuen Jahr wieder spielen können, wie der FCI mitteilt. Für ihn wird heute höchstwahrscheinlich Neuzugang Tobias Levels zu seinem Startelfdebüt kommen, der schon nach seiner Einwechslung in Leipzig "sehr schnell in die Begegnung fand", wie ihm Hasenhüttl attestiert.

Kaiserslauterns Trainer Kosta Runjaic bringt heute eine gehörige Portion Respekt mit nach Oberbayern und spricht gemäß der Tabellensituation von Ingolstadt als dem „konstantesten Team der Liga“. Die Elf von Hasenhüttl will aber keinesfalls Gefahr laufen, einen Gang runterzuschalten. Der Schanzer Coach weiß, dass „eine geschlossene und gute Mannschaftsleistung nötig sein wird, wenn du gegen Lautern was holen willst“. 

Für das heutige Topspiel waren bereits am Freitag über 10 000 Karten verkauft. "Die fünfstellige Grenze zu knacken, ist doch schon mal ein toller Schritt“, sagt Trainer Hasenhüttl, der auch aber bittet: „Lasst uns Zeit, zu wachsen." Er ist überzeugt davon, dass der begeisternde Offensiv-Stil seiner Mannschaft auch die Begeisterung in der Stadt weiterhin steigen lässt. „So wie sich unser Spiel mit der Zeit entwickelt hat, werden auch die Zuschauerzahlen kontinuierlich weiterwachsen.“ 

Ein Wiedersehen gibt es heute mit zwei früheren Schanzern. Markus Karl lief 2008 bis 2011 im Ingolstädter Trikot auf, Philipp Hofmann stürmte vergangene Saison für die Hasenhüttl-Truppe.




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