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Die U12 des EC Pfaffenhofen hat am Wochenende den EV Fürstenfeldbruck mit 13:3 deklassiert – in der Vorrunde hatte es noch eine 4:5-Pleite gesetzt

(ty) Mit sage und schreibe 13:3 gewannen die Eishockey-Kleinschüler (U12) des EC Pfaffenhofen am Wochenende im eigenen Stadion gegen den EV Fürstenfeldbruck und deklassierten ihren Gegner dabei. Kaum zu glauben, dass die Mannschaft von ECP-Trainer Tobias Berger am Samstag dieselbe war, die in der Vorrunde im Fürstenfeldbrucker Freieis-Stadion noch mit 4:5 unterlegen war.

Doch auch diesmal ließen sich die Pfaffenhofener zunächst vom druckvollen Spiel der Fürstenfeldbrucker überrumpeln und kassierten in der sechsten Minute das 0:1 in Unterzahl. Dies schien auf die kleinen IceHogs jedoch keinen Eindruck zu machen und schon ab der nächsten Minute dominierten sie die Partie und sollten das Heft auch nicht mehr aus der Hand geben.

Den Ausgleich besorgte zunächst der erneut herausragende Kapitän Moritz Neureuther; und er gab auch die Vorlage zum ersten Tor von Top-Scorer Luis Pfab (11. Minute.), der die Pfaffenhofener mit 2:1 in Führung brachte. Kilian Strack traf kurz darauf zum 3:1 (Assist Maddox Schwirtzer) und Moritz Neureuthers Sturmlauf war dann nur durch Haken zu stoppen, wofür der EV Fürstenfeldbruck eine von insgesamt acht Zeitstrafen kassierte. Im Powerplay netzte Luis Pfab dann auf Zuspiel von Hannes Leonhardt und Kilian Strack zum 4:1 ein und Kilian Strack gelang wenig später das 5:1 auf Zuspiel von Moritz Neureuther.

 

Die Pfaffenhofener agierten stark und waren fast immer in der Vorwärtsbewegung. Erst in der 19. Minute kamen die Gäste überhaupt wieder einmal die Nähe des ECP-Gehäuses und zum zweiten Torschuss – der allerdings auch prompt ins Netz ging. Kurz vor der Pause erhöhte Kapitän Moritz Neureuther mit einem sehenswerten Treffer aber zum 6:2 für die kleinen IceHogs und mit einer weiteren Strafe für Fürstenfeldbruck ging es in die Kabinen.

Mit einem weiteren Foulspiel der Gäste, die weiterhin recht rustikal, aber wenig effektiv zu Werke gingen, begann das zweite Drittel. Verteidiger Hannes Leonhardt schnappte sich dann die Scheibe in der eigenen Hälfte und vollendetet seinen schönen Alleingang mit dem 7:2 für Pfaffenhofen. Auch ein ECP-Akteur musste nun erneut auf die Strafbank, das Team hielt das Ergebnis aber auch in Unterzahl.  Das 8:2 fiel nach einem starken Doppel-Zuspiel von Kilian Strack und Luis Pfab auf den Scorer Moritz Neureuther in der 30. Minute. Der EVF wechselte nun zwar den Goalie, aber auch diese Maßnahme konnte den nächsten Treffer der torhungrigen IceHogs nicht verhindern. Auf 9:2 erhöhte Luis Pfab (Zuspiel Neureuther).

 

Im letzten Drittel waren kaum fünf Minuten gespielt, als Maddox Schwirtzer zum 10:2 einnetzte (Zuspiel Neureuther), Kilian Strack erhöhte auf 11:2 und wenig später kamen die Gäste durch einen Pfostenschuss, nach dem die Scheibe doch ins Tor tropfte, zu ihrem dritten Treffer.  Danach ging jedoch nichts mehr bei den Gästen und ihr Trainer nahm eine Auszeit.

Ungeahndet vom Schiedsrichter spielte sich dann noch eine unschöne Szene ab: Ein EVF-Spieler, der seinen Schläger bereits verloren hatte, ging den kleinsten ECP-Spieler mit einem Kopfcheck an und Maxim Armbrister musste mit Verdacht auf Gehirnerschütterung vom Eis. Die IceHogs gaben eine klare Antwort und Luis Pfab traf zwei Mal hintereinander zum 13:3-Endstand. Dazwischen sowie in den letzten Spielminuten kam es zu unnötigen Härten auf beiden Seiten, und um die Gemüter etwas abzukühlen, rief ECP-Trainer Tobias Berger seine Jungs kurz vor Abpfiff zur Bank. 

Es blieb jedenfalls beim famosen 13:3-Sieg für die Gastgeber, die damit ihre läuferische, technische und kämpferische Überlegenheit unter Beweis gestellt haben. Zum letzten Punktspiel der Saison 2014/15 am 7. März um 11.30 Uhr empfängt die Pfaffenhofener U12 dann die SG Trostberg/Inzell.


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