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Porsche in zwei Teile zerrissen

Nach ersten Erkenntnissen fuhr ein 55-jähriger Porsche-Fahrer gestern gegen 20.55 Uhr auf der  Bundesstraße 466 bei Gunzenhausen in südlicher Richtung. Etwa auf Höhe der Ortschaft Brand kam der 55-Jährige vermutlich aufgrund überhöhter Geschwindigkeit nach rechts von der Fahrbahn ab und prallte seitlich gegen einen Baum. Der Pkw wurde durch die Wucht des Aufschlags in zwei Teile gerissen, der Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Er starb noch an der Unfallstelle.

 

Teure Zigaretten

Gestern um 16.20 Uhr war ein 40-Jähriger mit seinem Audi A 6 auf der Autobahn bei Hofkirchen unterwegs in Richtung Österreich. Zwischen den Anschlussstellen Iggensbach und Garham musste er seine Geschwindigkeit verkehrsbedingt bis auf Schrittgeschwindigkeit verringern, da sich durch das hohe Verkehrsaufkommen immer wieder Stockungen ergaben. Ein 34-Jähriger, der mit seinem Skoda ebenfalls in Richtung Österreich unterwegs war, schätzte die Verkehrslage total falsch ein und suchte im Fahrzeuginneren nach einer Schachtel Zigaretten. Durch diese Ablenkung nahm er die Geschwindigkeitsverringerung seines Vordermannes nicht wahr, fuhr ungebremst auf dessen Audi auf und schleuderte ihn in die Mittelleitplanke.

 

Von Baggerschaufel lebensgefährlich verletzt

Ein Arbeiter wurde gestern von einem Bagger im Bereich einer Großbaustelle in der Erlanger Innenstadt schwer verletzt. Gegen 12.30 Uhr befand sich der 21-Jährige während Bauarbeiten in der Nägelsbachstraße aus bislang ungeklärter Ursache im Sicherheitsbereich des Baggers. Als der Baggerfahrer sein Arbeitsgerät in eine andere Richtung schwenkte, wurde der junge Mann von der Baggerschaufel am Körper getroffen und lebensgefährlich verletzt.

 

Brummi-Fahrer seit Jahren ohne Führerschein unterwegs

Ohne im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis zu sein, soll ein osteuropäischer Lkw-Fahrer seit Juni 2014 annähernd hundert Mal einen Sattelzug im Fernverkehr gefahren haben. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren drei Anzeigen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis Mitte 2014. Um weiterhin seiner Tätigkeit als Lkw-Fahrer nachgehen zu können, besorgte sich der 46-Jährige einen moldawischen Führerschein und tauschte diesen in einen rumänischen Führerschein um. Da eine solche Fahrerlaubnis für den in Mittelfranken Wohnhaften hier jedoch nicht anerkannt wird, wurde ihm verboten, davon Gebrauch zu machen. Trotz der Belehrung besorgte sich der Mann einen rumänischen Ersatzführerschein und setzte seine Fahrten fort. Durch die Auswertung sichergestellter Unterlagen des 46-Jährigen werden ihm jetzt insgesamt 96 Fälle des Fahrens ohne Fahrerlaubnis zur Last gelegt.

 

Bei Forstarbeiten lebensgefährlich am Kopf verletzt

In einem Waldgebiet bei Bayrischzell kam es bei Forstarbeiten heute Vormittag zu einem schweren Betriebsunfall, bei dem ein Arbeiter lebensgefährliche Verletzungen erlitt. Zwei slowakische Forstarbeiter im Alter von 38 und 54 Jahren waren gegen 8.15 Uhr im Waldgebiet Miesing in schwieriger Hanglange mit der Fällung von Bäumen beschäftigt. Während der Arbeiten löste sich ein Stück „Totholz“ aus dem Geäst und traf den 54-jährigen Forstarbeiter am Kopf. Obwohl der Mann einen Schutzhelm getragen hatte, erlitt er lebensgefährliche Kopfverletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber geborgen und in ein Münchner Krankenhaus geflogen. 

 

Schüsse aus dem Fenster – Endstation Psychiatrie

Weil ein 57-jähriger Münchner gestern Nachmittag mehrfach mit einer Handfeuerwaffe aus dem Fenster seiner Wohnung schoss, musste die Polizei die Weltenburger Straße großräumig abriegeln, da es zu diesem Zeitpunkt unklar war, ob der 57-Jährige mit scharfer Munition oder Platzpatronen geschossen hatte. Auch nachdem die Polizei vor Ort war, gab der Mann weitere Schüsse ab.  Polizeibeamte des Sondereinsatzkommandos konnten ihn dann um 17.45 Uhr im Haus festnehmen. Er war zu diesem Zeitpunkt stark alkoholisiert. Seine Wohnung wurde durchsucht und ein Revolver, mit dem er Platzpatronen verschossen hatte, gefunden.  Zusätzlich befand sich noch Schwarzpulver in der Wohnung, das er wohl aus pyrotechnischen Gegenständen gewonnen hatte. Er wurde wegen Verstößen nach dem Waffen- und Sprengstoffgesetz angezeigt und zur Behandlung in ein psychiatrisches Krankenhaus eingewiesen.

 

26 Personen aus defekter Bergbahn gerettet

Am frühen Nachmittag fiel gestern offensichtlich aufgrund eines technischen Defekts die Bergbahn am Silberberg bei Bodenmais aus. 26 Bergwanderer, darunter etliche Kinder, die zu dem Zeitpunkt die Gondeln der Seilbahn nutzten, mussten aufwändig durch die Bediensteten der Bergbahn und durch die Einsatzkräfte aus Feuerwehr, Bergwacht, BRK und Polizei aus teils luftiger Höhe mit Unterstützung eines Polizeihubschraubers und Feuerwehrleitern geborgen werden. Nach ersten Erkenntnissen blieben die Geretteten bei dem Einsatz unverletzt.


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