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Dreijähriger Iraker gerät in Brand und ist seitdem verschwunden

Am vergangenen Mittwoch wurde eine Gruppe Flüchtlinge aus dem Irak und aus Syrien abends von einem Schlepper an der Autobahn 99 am Rastplatz Am Hartlholz abgesetzt. Danach waren die Flüchtlinge in ein nahegelegenes Waldgebiet gegangen, um sich dort auszuruhen. Aufgrund der Kälte wurde ein Lagerfeuer entfacht. Dabei kam es zu einem Unglücksfall, bei dem ein dreijähriger irakischer Junge mit Teilen seiner linken Körperhälfte in Brand geriet und dadurch verletzt wurde. Der Vater des Jungen, ein 44-jähriger Iraker, ging daraufhin in Richtung Stadtgebiet, um Hilfe zu holen. In einer Tankstelle in der Ingolstädter Straße konnte er dann sein Problem schildern und es wurde die Polizei alarmiert. Da er den Weg zu seinem Sohn in den Wald nicht genau beschreiben konnte, startete die Polizei eine große Suche, in die auch die Rettungshundestaffel involviert war. Die Absuche, die bis in die Morgenstunden dauerte, blieb ergebnislos. Tags darauf wurden die Suchmaßnahmen mit Hubschraubern, Wärmebildkameras und Flächensuchhunden wieder aufgenommen. Diese Suche, die bis in die Morgenstunden des folgenden Tages dauerte, war ebenfalls ergebnislos. An der Suche waren 85 Suchhunde und über 250 Personen beteiligt. Es wurden 7,1 Millionen Quadratmeter Waldfläche im Münchner Norden abgesucht. Das Kind ist etwa 80 cm groß, 25 Kilogramm schwer, hat dunkle, glatte Haare, ein Muttermal am Schulterblatt rechts. Bekleidet ist es mit einer blauen Jacke, grauer Sporthose, schwarzem T-Shirt mit roten und weißen Streifen, schwarzen Schuhen, einer schwarzen Wollmütze. Im Rucksack hat es Ausweispapiere, auch die des Vaters. Zudem weist es Brandverletzungen an der linken Körperseite von den Beinen bis zu den Armen auf und hat vom Brand beschädigte Kleidung.

 

Durch Messerstiche schwer verletzt

Gestern gegen 13 Uhr kam es zu einem Streit zwischen einem 19-jährigen somalischen Asylbewerber und einem 18-jährigen sierra-leonischen Asylbewerber. In dessen Verlauf stach der 19-Jährige auf den 18-Jährigen mit einem Messer ein. Der 18-Jährige wurde dadurch schwer verletzt und kam mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der 19-Jährige erlitt leichte Verletzungen und kam ebenfalls in ein Krankenhaus. Er ließ sich widerstandslos festnehmen. Der Grund und Ablauf des Streits ist noch völlig unklar. Die Kriminalpolizei Landshut hat die Ermittlungen aufgenommen.

 

Mann schlägt Frau Flasche über den Kopf

Kurz nach 3 Uhr verständigte ein Passant gestern die Polizei, dass in der Thommstraße in Augsburg ein Mann einer Frau eine Bierflasche auf den Kopf geschlagen und diese in ein Gebüsch neben der Straße gezerrt hätte. Der Mitteiler eilte der 28-Jährigen zu Hilfe, die sich massiv gegen den Übergriff zur Wehr setzte und dem Täter in den Finger biss. Der Täter flüchtete, konnte aber von dem Zeugen und weiteren Personen noch in Tatortnähe festgehalten und der Polizei übergeben werden. Der 29 Jahre alte Tatverdächtige aus Meitingen hatte zur Tatzeit einen Atemalkoholwert von 1,06 Promille.

 

Unfall fordert eine Tote und fünf Verletzte

Gestern ereignete sich im Landkreis Ansbach ein Verkehrsunfall, bei dem fünf Beteiligte verletzt wurden. Eine weitere Beteiligte starb wenige Stunden später in einem Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr kurz vor 12 Uhr ein 21-jähriger Mercedesfahrer auf der Staatsstraße 1066 von Feuchtwangen in Richtung Crailsheim. Auf Höhe des Autohofes Hilpertsweiler bog er nach links in die Rudolf-Diesel-Straße ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem entgegenkommenden Audi, der von einem 64-Jährigen gesteuert wurde. Dieses Fahrzeug stieß durch die Wucht des Aufpralls gegen einen Opel, der an der Rudolf-Diesel-Straße zum Einbiegen in die Staatsstraße bereit stand. Am Steuer saß eine 35-jährige Frau. Alle Insassen der beteiligten Fahrzeuge wurden erheblich verletzt. Die 88-jährige Mitfahrerin im Audi musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Die anderen Beteiligten kamen mit dem Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser. Am Nachmittag verstarb die 88-Jährige.

 

Gleitschirmflieger tödlich verunglückt

Am Sonntag gegen 12:30 Uhr verunglückte ein 68-jähriger Mann am Rauschberg kurz nach dem Start mit seinem Hängegleiter tödlich. Nach derzeitigem Ermittlungsstand drückte den 68-Jährigen aus Bad Wildbad in Baden Württemberg unmittelbar nach dem Start in südliche Richtung ein Abwind nach unten. Dadurch streifte er mit dem rechten Flügel des Hängegleiters Bäume. Er konnte das Fluggerät nicht mehr nach oben bringen und stürzte nur wenige Meter nach dem Start in dem steilen Gelände ab. Der erfahrene Pilot zog sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch an der Unfallstelle starb.


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