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Die Meldung über den Abgang des Chefdesigners und Vaters des "Single-Frame" geht in der Nachrichtenflut über den VW-Skandal unter 

(ty) Der Chefdesigner von Volkswagen, Walter de Silva, verabschiedet sich in den Ruhestand. Laut Börsenzeitung bleibt er dem Konzern aber in beratender Funktion verbunden. Sein Abgang kommt ein wenig überraschen, weil de Silva erst vor wenigen Wochen den Posten des Präsidenten der Designschmiede Italdesign Giugiaro zusätzlich übernommen hatte. Sein Rücktritt könnte – wie die Börsenzeitung spekuliert – im Zusammenhang mit dem Konzernumbau bei Volkswagen stehen.

Die Nachricht von de Silvas Abgang dürfte in der Informationsflut rund um den Abgas-Skandal bei VW indes ein wenig untergehen. So hat Volkswagen mitgeteilt, dass der neuerliche C02-Skandal mit frisierten Testfahrzeugen zu tun hat, die eigens für die CO2-Prüfung manipuliert worden waren. So wurden beispielsweise die Reifen bis auf 3,5 Bar aufgepumpt, um den Rollwiderstand zu verringern, dem Motoröl soll Dieselkraftstoff beigemischt worden sein, um den Motor runder laufen zu lassen. Damit ist eine frühere Meldung widerlegt, der zufolge die geschönten CO2-Werte lediglich auf dem Papier angegeben worden sein sollen.

 

 

Falsch war auch die Meldung, die Manipulationen beim CO-2-Ausstoß wären bei Überprüfungen im Konren ans Tageslicht gekommen,. Vielmehr liegen dem Konzernvorstand laut Bild am Sonntag zufolge liegen der Konzernrevision inzwischen mehrere Geständnisse vor, dir besagen, dass die CO2-Emmission sein 2013 geschönt wurde, um die von Ex-VW-Chef vorgegebenen Werte erreichen zu können. Aufgedeckt hat das Ganze ein Ingenieur von VW.

Der neue VW-Chef Matthias Müller hat die Finanzminister der EU-Staaten wegen der CO2-Manipulationen inzwischen. Etwaige Steuernachzahlungen wegen zu wenig bezahlter KFZ-Steuer im Zusammenhang mit dem neuerlichen Skandal direkt VW in Rechnung zu stellen.

 

 

Was die Aufklärung der Affäre in den USA betrifft, gibt es im Augenblick ganz andere Komplikationen. Aus Angst, im Land festgehalten zu werden, reisen derzeit keine VW-Manager zu Aufklärungsgesprächen nach Amerika. Einem in den USA lebenden Manager soll sein Pass abgenommen worden sein, um ihn daran zu hindern, das Land zu verlassen. Deswegen wird wohl auch VW-Chef Matthias Müller derzeit von seiner für die zweite Novemberhälfte geplanten Reise in die Vereinigten Staaten absehen.

Heute sitzt der Aufsichtsrat von VW zusammen, unter anderem, um über die geplanten Sparmaßnahmen zu beraten. 


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