Logo
Anzeige
Anzeige

Nach dem Brand auf dem Pfaffenhofener Bayernwerk-Gelände musste die komplette Schalt-Station ausgetauscht werden – Ausgelöst worden war das Feuer durch einen Kurzschluss

(zel) Ein Brand in einer Schalt-Station auf dem Bayernwerk-Gelände in Pfaffenhofen hat – wie berichtet – am Nachmittag des 27. Januar für einen rund 30-minütigen Stromausfall in der Kreisstadt gesorgt. Rund 1000 Haushalte im Stadtbereich waren von 13.09 Uhr bis 13.37 Uhr ohne Strom. Zum Beispiel an der Ilmtalklinik und in der Sparkasse sprangen die Notstrom-Aggregate an. Zunächst war von einem Schaden um 40 000 bis 50 000 Euro ausgegangen worden, inzwischen weiß man mehr.

 

Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage unserer Zeitung erklärte, wird der Schaden inzwischen auf rund  80 000 Euro beziffert. Denn die von dem Feuer betroffene Station musste komplett erneuert werden. Gestern ist das neue Häuschen aufgestellt worden. 

Die exakte Ursache des Brandes steht laut Bayernwerk noch nicht fest. Man weiß zwar, dass es ein Kurschluss war, der das Feuer ausgelöst hat. Doch genauer kann man es bis dato noch nicht sagen. Die Auswirkungen des Brandes waren jedenfalls so stark, dass das Innenleben der Schalt-Station massiv beschädigt wurde, zum Teil verschmort ist.

 

Die Pfaffenhofener Feuerwehr war mit vier Fahrzeugen sowie 22 Leuten angerückt und machte dem Brand mit Wasser und Schaum den Garaus. Wegen der starken Rauchentwicklung erfolgte der Löscheinsatz unter Atemschutz. Bevor die Löscharbeiten beginnen aber konnten, musste die Schalt-Station vom Netz genommen werden. Verletzt wurde durch das Feuer niemand; der Rettungsdienst war zur Absicherung der Einsatzkräfte vor Ort. 

Die Bayernwerk AG ist der größte regionale Verteilnetzbetreiber im Freistaat. Mit einem Stromnetz von rund 153 000 Kilometern Länge und einem über 5700 Kilometer langen Erdgasnetz sorgt das Unternehmen für die Energieversorgung in weiten Teilen Bayerns. Zudem betreibt das Bayernwerk nach eigenen Angaben ein Straßenbeleuchtungsnetz mit einer Länge von 34 500 Kilometern. Das Netzgebiet des Bayernwerks erstreckt sich über Unter- und Oberfranken, die Oberpfalz sowie Nieder- und Oberbayern. Zu den Kernaufgaben zählen der sichere Betrieb, der Ausbau und die technologische Entwicklung der Netzinfrastruktur.

Erstmeldung zum Thema:

Brand in Schalt-Station: 1000 Haushalte zeitweise ohne Strom


Anzeige
RSS feed