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Drei Syrer waren gestern zu Fuß an den Bahngleisen zwischen Paindorf und Reichertshausen unterwegs – zur Orientierung auf dem Weg nach Ingolstadt

(ty) In erhebliche Gefahr brachten sich am gestern Nachmittag drei syrische Asylbewerber im Landkreis Pfaffenhofen. Um sich zu orientieren, gingen die Männer im Bereich der Gleise vom Haltepunkt Paindorf zum Bahnhof Reichertshausen. Sie lösten damit einen Polizei-Einsatz sowie die zeitweilige Sperrung der Bahnstrecke aus. Passiert ist zum Glück nichts. 

Die Notfall-Leitstelle der Bahn informierte gegen 14 Uhr die Bundespolizei darüber, dass sich auf der Bahnstrecke von München nach Ingolstadt Personen im Gleis befinden sollen. Nach sofortiger Streckensperrung suchten die Beamten den entsprechenden Streckenabschnitt ab. Nur kurze Zeit später teilte der Fahrdienstleiter des Bahnhofs Reichertshausen mit, dass er die drei Männer im Gleis gesehen und aus dem Gefahrenbereich gebracht habe. 

„Gegenüber den Bundespolizisten gaben die Syrer in englischer Sprache an, dass sie unterwegs nach Ingolstadt in ihre Asylunterkunft seien“, berichtet ein Sprecher der Bundespolizei. Da die Flüchtlinge den Weg nicht kannten, hätten sie sich kurzerhand an den Gleisen orientiert. Während des Polizeieinsatzes war die Strecke – wie gestern bereits berichtet – komplett gesperrt. 

Die Beamten klärten die 19, 20 und 32 Jahre alten Männer über ihr gefährliches Handeln sowie die Gefahren auf Bahnanlagen auf. Anschließend konnten sie ihre Reise mit der Regionalbahn fortsetzen.


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