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22 Unternehmer aus dem Landkreis kandidieren für 15 Sitze im neuen IHK-Regionalausschuss Pfaffenhofen

(ty) Die IHK für München und Oberbayern, die größte Industrie- und Handelskammer Deutschlands, ruft zur Wahl ihres höchsten Gremiums, der IHK-Vollversammlung, sowie von 19 IHK-Regionalausschüssen auf. Erstmals wird dabei ein eigener Regionalausschuss für den Landkreis Pfaffenhofen gewählt. Das bisherige IHK-Gremium Ingolstadt-Pfaffenhofen teilt sich nämlich in einen Regionalausschuss Ingolstadt und einen Regionalausschuss Pfaffenhofen.

Aus dem Landkreis Pfaffenhofen bewerben sich 17 Unternehmer und fünf Unternehmerinnen um die 15 Sitze im neuen IHK-Regionalausschuss. Zwei Unternehmer und eine Unternehmerin aus dem Landkreis kandidieren für einen der 71 per Direktwahl vergebenen Sitze in der IHK-Vollversammlung. Einer dieser drei Kandidaten hat sich gleichzeitig für die IHK-Vollversammlung und die regionale Vertretung der Wirtschaft aufgestellt. Bis 6. Mai können in ganz Oberbayern rund 390 000 IHK-Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen ihre Stimme in einer Briefwahl abgeben – davon 9000 aus dem Landkreis Pfaffenhofen.

„Das wichtigste Anliegen des neuen IHK-Regionalausschusses Pfaffenhofen ist die Sicherung der Wirtschaftskraft im Landkreis“, sagt Fritz Peters, Vorsitzender des bisherigen IHK-Gremiums Ingolstadt-Pfaffenhofen. Weil ein dynamischer Wirtschafts-Standort das Ergebnis vieler Kräfte sei, habe das IHK-Gremium den Kontakt und die Zusammenarbeit mit allen Akteuren in den Kommunen, Landkreisen, Verbänden und Behörden zu den Kernbereichen seiner Arbeit gezählt, führte Peters aus.

Nach eigenen Angaben hat sich das IHK-Gremium in den vergangenen fünf Jahren intensiv mit der Verbesserung der Infrastruktur in der Region beschäftigt und ist für den schnellen Ausbau der B13 und der B16 zur Donautalautobahn sowie das Schließen der Ausbaulücken bei der B300 eingetreten. Auch die Themen Gewerbeflächen, Fachkräftemangel, Berufsausbildung und Breitbandversorgung habe das IHK-Gremium immer wieder aufgegriffen, so Peters.

„Gerade für die kleinen und mittleren Unternehmen ist die IHK der wichtigste Anwalt gegenüber der Politik“, sagt Peters. „Die IHK-Vollversammlung und die Regionalausschüsse mit ihren demokratisch gewählten, ehrenamtlichen Mandatsträgern aus der Mitte der Wirtschaft sind der Garant dafür, dass die IHK die stärkste Organisation der Wirtschaft ist – und nicht eine unter vielen Lobbygruppen oder Wirtschaftsvereinigungen“, erläuterte der Gremiumsvorsitzende.

Während die Regionalausschüsse die Interessenvertretung der Unternehmen vor Ort übernehmen, entscheidet die IHK- Vollversammlung über die Leitlinien der IHK-Arbeit und bezieht Positionen im Namen der oberbayerischen Wirtschaft; sie wählt den Präsidenten oder die Präsidentin der IHK und bestellt die Hauptgeschäftsführung. Außerdem bestimmt sie über den IHK-Haushalt und legt die Höhe der IHK-Beiträge fest.

Der neue IHK-Regionalausschuss Pfaffenhofen setzt sich künftig aus 15 Mitgliedern zusammen – bislang waren es 33 Mitglieder im IHK-Gremium Ingolstadt-Pfaffenhofen. Der neue IHK-Regionalausschuss Ingolstadt wird 21 Mitglieder zählen. Um die Wirtschaftsstruktur des Landkreises Pfaffenhofen repräsentativ abzubilden, teilen sich die 15 Mitglieder auf fünf Vertreter aus dem Bereich der Industrie, vier aus dem Bereich Handel und sechs aus dem Bereich Dienstleistungen auf. Die Kandidaten-Listen finden Sie hier. 

In seiner konstituierenden Sitzung am 6. Juni wird der neue IHK-Regionalausschuss Pfaffenhofen einen neuen Vorsitzenden oder eine neue Vorsitzende wählen. 24 der bisherigen Gremiumsmitglieder kandidieren erneut, davon acht aus dem Landkreis Pfaffenhofen.

Die IHK ist die gesetzliche Vertretung der gewerblichen Wirtschaft. Die Aufgabe der IHK ist es, das Gesamtinteresse der ihr zugehörigen Gewerbetreibenden wahrzunehmen, für die Förderung der gewerblichen Wirtschaft zu wirken und dabei die wirtschaftlichen Interessen einzelner Gewerbezweige oder Betriebe abwägend und ausgleichend zu berücksichtigen. Insgesamt kandidieren bei der IHK-Wahl 542 Unternehmer und 90 Unternehmerinnen für 400 ehrenamtliche Mandate.


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