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André Adler (33) ist der neue Klimaschutz-Manager von Pfaffenhofen – Er sieht die Stadt als Vorbild

(ty) André Adler ist ab sofort der neue Klimaschutz-Manager der Stadt Pfaffenhofen. Der 33-Jährige wird für die fachliche Umsetzung der im kommunalen Klimaschutzkonzept festgeschriebenen Maßnahmen verantwortlich sein und als städtischer Ansprechpartner für Fragen rund um den Klimaschutz dienen, wie heute aus dem Rathaus gemeldet wurde. Adler tritt die Nachfolge von Kathrin Merkert an, die seit September 2014 als Klimaschutz-Managerin für die Stadt tätig war und jetzt in Elternzeit gegangen ist.

 

Der Klimaschutz nimmt in der Agenda der Stadt einen wichtigen Platz ein. Im Jahr 2012 wurde unter breiter Bürgerbeteiligung ein Klimaschutzkonzept erstellt und 2015 die Pfaffenhofener Klimaschutzallianz – eine Vereinigung aller klima-aktiven Bürger, Unternehmer und Vereine – gegründet. Der Aktionsplan des Klimaschutz-Konzepts umfasst 28 konkrete Maßnahmen, von denen  bereits einige realisiert worden sind – zum Beispiel das kommunale Energiemanagement, der Klimaschutztag oder das Stadtradeln.

Im Januar 2013 hat  der Stadtrat den kommunalen Klimaschutz zum vordringlichen Handlungsauftrag gemacht und den „Aktionsplan 2013 –2017“ beschlossen. Demzufolge sollen die CO2-Emissionen bis zum Jahr 2030 mehr als halbiert werden – von rechnerisch  sechs Tonnen je Bürger auf drei Tonnen pro Jahr.

 

André Adler lebt in Petershausen und tritt die Nachfolge von Kathrin Merkert an, die seit September 2014 als Klimaschutzmanagerin für die Stadt Pfaffenhofen tätig war und jetzt in Elternzeit gegangen ist. Er arbeitete in den vergangenen drei Jahren bei einer Münchener Agentur im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Erfahrungen im Klimaschutz sammelte er 2011 bei der „European Climate Foundation“ (ECF) in Berlin sowie als Werkstudent  beim Salzburger „e5-Programm für energie-effiziente Gemeinden“ und dem „klima:aktiv“-Programm der Salzburger Landesverwaltung. Zudem setzte sich der Politologe in seiner Abschlussarbeit mit der Abhängigkeit der EU von russischem Erdgas auseinander und engagierte sich in seiner Chiemgauer Heimat für den Klimaschutz sowie den Ausbau von erneuerbaren Energien.

 

„Klimaschutz, erneuerbare Energieträger, Energieeffizienz – das alles sind Schlagwörter, mit denen wir nahezu tagtäglich in den Medien konfrontiert werden, und die uns vor Augen führen, wie wichtig diese Themen für unser Miteinander geworden sind“, sagt Adler. „Ich wohne jetzt seit vier Jahren in Petershausen und habe die Entwicklung in der Region aufmerksam verfolgt. Pfaffenhofen ist nicht nur Spitzenreiter in Sachen Klimaschutz, sondern dient anderen Kommunen als Vorbild.“

Die Wege aus Berlin und Brüssel bis nach Pfaffenhofen seien oft lang, weiß Adler. „In Pfaffenhofen haben wir den Vorteil, dass die Wege viel kürzer sind – von Nachbar zu Nachbar, von Bürger zu Bürger. Daher möchte ich unter anderem auch auf einen Klimaschutz der kurzen Wege setzen, um die ehrgeizigen Ziele zur CO2-Einsparung zu erreichen.“ 


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