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Polizist von Schlange gebissen

(ty) Bei einem nicht alltäglichen Einsatz der Polizei kam es gestern Nachmittag in Nürnberg  zu einem Schlangenbiss. Eine Anwohnerin aus dem Stadtteil Gaulnhofen hatte bei der Polizei gemeldet, dass in einem ihrer Lichtschächte eine Schlange liege und gefährlich zische. Als die Gesetzeshüter eintrafen, lag in besagtem Lichtschacht eine graue und dem ersten Anschein nach etwas längere Schlange. Es handelte sich um eine vom Aussterben bedrohte ungiftige Würfelnatter (siehe Polizei-Foto oben).

Jedenfalls entschlossen sich die Beamten, das 130 Zentimeter lange Reptil selbst aus dem Lichtschacht zu holen. Damit schien das Tier aber nicht einverstanden.
 Zunächst verspritzte die Schlange nämlich ein übelriechendes Sekret. Und unmittelbar danach biss sie einem Polizisten in den Unterarm. Nach dem ersten Schreck wurde der Arm des Gesetzes der Schlange dennoch Herr und brachte sie in den Tiergarten.

22-Jähriger würgt seine Ex-Freundin fast zu Tode

(it) Gestern gegen 9.50 Uhr wurden der Polizei Hilferufe in einem Mehrfamilienhaus im Augsburger Stadtteil Haunstetten-Nord mitgeteilt. Dem derzeitigen Stand der Ermittlungen zufolge wartete ein 22-jähriger Student mit israelischer Staatsangehörigkeit an der Wohnung seiner ehemaligen Freundin, um sie beim Verlassen ihrer vier Wände abzupassen. Als die junge Frau aus der Wohnung kam, drängte er sie in die Wohnung zurück, attackierte sie unvermittelt und verletzte sie mit einem Messer. Er würgte sie, bis sie bewusstlos wurde.

Als die Frau wieder zu sich kam, würgte er sie erneut und schlug mit einer Flasche auf sie ein. Das Opfer konnte noch um Hilfe rufen, weshalb ihre Nachbarin auf das Geschehen aufmerksam wurde und an der Wohnungstür klingelte. Der Täter ließ daraufhin von seinem Opfer ab und flüchtete aus der Wohnung.
 Im Rahmen der Fahndung konnte der 22-Jährige im Bereich Königsplatz aufgespürt werden. Er ließ sich widerstandslos festnehmen.

Bei seiner Vernehmung bei der Kripo räumte der Beschuldigte die Tat im Wesentlichen ein. Hintergründe dürften im persönlichen Lebensbereich zu suchen sein, da der Festgenommene offenbar nicht mit der Beendigung der Beziehung einverstanden war. Die junge Frau wird derzeit noch stationär behandelt.

 Auf Antrag der Staatsanwalt hat der Ermittlungsrichter wegen des dringenden Verdachts des versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung Haftbefehl gegen den 22-Jährigen erlassen.

  

Riskantes „Spiel“ mit Softair-Waffen: Polizist hatte schon seine Dienstpistole gezückt

(it) Eine Frau hatte gestern um 15.19 Uhr in Hausham zwei südländisch aussehende Männer beobachtet, die in einem schwarzen Geländewagen saßen, bewaffnet waren und die Magazine in ihre Pistolen einführten. Als die von der Zeugin alarmierte Polizei kurz darauf eintraf, war der dunkle SUV bereits verschwunden. Eine zweite Streifenwagenbesatzung entdeckte den gesuchten Wagen aber wenig später am Bahnhofsvorplatz in Miesbach.

Die Polizisten waren gerade ausgestiegen, als einer der beiden Männer aus einer Bank kam. Fast zeitgleich kam der zweite Mann aus dem Bahnhofsgebäude auf den Vorplatz, er hielt dabei eine Pistole in der Hand und – wie sich später herausstellte – eine zweite Waffe unter dem Arm. Ein Polizist, der gerade den Pkw der Verdächtigen überprüfen wollte, sah das und zückte seine Dienstwaffe. Nur der Besonnenheit der Polizisten und der Reaktion des Bewaffneten ist es zu verdanken, dass in diesem Moment nicht Schlimmes passierte.

Als der Bewaffnete angesprochen wurde, reagierte er zum Glück richtig und richtete die Waffe nicht in Richtung der Beamten. Er erklärte sofort, dass er „Spielzeugwaffen“ dabei habe. Tatsächlich handelt es sich bei den sichergestellten Pistolen um erlaubnisfreie Softair-Waffen. Weil die aber echten zum Verwechseln ähnlich waren, werden die beiden 27 und 21 Jahre alten Männer wegen eines Verstoßes nach dem Waffengesetz angezeigt. Beide hatten sich, so die glaubhaften Aussagen später, „nichts dabei gedacht“.

 

Abenteuerliche Flucht – Und das gleich zwei Mal

(it) Mit einem unterschlagenen Honda und gestohlenen Kennzeichen flüchtete am späten Mittwochnachmittag ein 40-jähriger Autofahrer auf der A9 vor einer Kontrolle der Polizei. Nachdem er im Bereich Hormersdorf einen Unfall verursacht hatte, setzten er und sein Beifahrer die Flucht zu Fuß fort. Beide konnten kurz darauf von oberfränkischen Polizisten festgenommen werden. Die Geschichte ist filmreif.

Der schwarze Honda geriet kurz nach 16.30 Uhr auf der A9 in Richtung Süden bei Bayreuth ins Visier der Verkehrspolizei. Bei einer Überprüfung im Fahndungsbestand stellten die Beamten fest, dass die Kennzeichen an dem Auto am 7. Juli in Chemnitz gestohlen worden waren. Zusammen mit mehreren Streifenfahrzeugen sollte der Honda deshalb an der Rastanlage "Fränkische Schweiz" kontrolliert werden. Zunächst folgte der Honda-Fahrer auch dem Polizeiauto mit dem Anhaltesignal, dann gab er jedoch unvermittelt Gas und versuchte, über eine Baustelle an der Rastanlage, zu entkommen.

Kurz darauf fuhr der Mann mit dem Wagen wieder auf die Autobahn und gefährdete dabei mehrere Verkehrsteilnehmer. In der Folge setzte er trotz dichten Verkehrs über alle drei Fahrspuren seine Flucht mit hoher Geschwindigkeit fort. Dabei drängte er sich rücksichtslos zwischen den Fahrzeugen durch, überholte rechts und fuhr wiederholt auf dem Standstreifen.
An der Anschlussstelle Plech täuschte der Hondafahrer vor, die Autobahn verlassen zu wollen. Er bremste stark ab, wendete und fuhr über die Auffahrtspur wieder auf die Autobahn. Bei dem rasanten Fahrmanöver kollidierte er mit einer Leitplanke, setzte aber dennoch seine rücksichtslose Fahrt in Richtung Süden fort.

Bei der nächsten Anschlussstelle Hormersdorf wollte er die ihn verfolgenden Polizeifahrzeuge in gleicher Manier austricksen und fuhr von der Ausfahrtspur wieder auf die daneben befindlich Auffahrtspur. Dann kollidierte er jedoch auf dem Beschleunigungsstreifen mit dem Auto einer 44-Jährigen, die dabei leichte Verletzungen erlitt. 
Da der Honda durch den Zusammenstoß nicht mehr fahrbereit war, flüchteten die beiden Insassen jetzt zu Fuß über die Leitplanke und über einen Wildschutzzaun in ein Waldstück. Doch auch auf diese Weise gelang es ihnen nicht, die Polizisten abzuschütteln. Nur kurze Zeit später konnten die Beamten die beiden 40 und 34 Jahre alten Männer festnehmen.

Schnell fanden die Beamten heraus, dass der 40-jährige Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist. Außerdem stand er offensichtlich unter dem Einfluss von Drogen. Weitere Ermittlungen brachten ans Licht, dass der 40-Jährige den Honda, der inzwischen sichergestellt worden war, nach einer Probefahrt am 22. Juli in Chemnitz unterschlagen hatte und auch für den Diebstahl der Kennzeichen verantwortlich ist. Sein 34-jähriger Bekannter war an den beiden Straftaten nach bisherigen Erkenntnissen nicht beteiligt. Die Geschichte geht aber noch weiter. 

Denn offenbar brachten die sich eingehandelten Strafanzeigen und die massive Gefährdung mehrerer Menschen den Chemnitzer nicht zum Nachdenken. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen rief der 40-Jährige einen 38 Jahre alten Bekannten in Sachsen an, der ihn und den 34-Jährigen abholen sollte. Da der Mazda des Tatverdächtigen jedoch nicht zugelassen war, brachte der Bekannte kurzerhand die entstempelten Kennzeichen seines eigenen Autos an dem Wagen an und machte sich auf den Weg nach Mittelfranken.



Gestern fiel nun einer Streife der Mazda mit den entstempelten Kennzeichen auf der A9 in Richtung Norden bei Leupoldsgrün ins Auge. Als die Beamten den Wagen kontrollieren wollten, täuschte der Fahrer zunächst vor, dem Polizeiauto auf einen Parkplatz zu folgen, gab aber kurz davor Gas und ergriff die Flucht. Am Autobahndreieck "Bayrisches Vogtland" fuhr er auf die A72 in Richtung Chemnitz und nutzte mehrmals mit hoher Geschwindigkeit den Seitenstreifen. Zwischenzeitlich hatten die Hofer Verkehrspolizisten weitere Kollegen zusammengezogen.

Bei Köditz stoppte der Fahrer unvermittelt am Standstreifen der Autobahn und rannte, nachdem er einen Wildschutzzaun überstiegen hatte, in einen angrenzenden Wald. Die Beamten nahmen die beiden zurückgebliebenen Männer am Auto vorläufig fest. Rasch stellten die Polizisten fest, dass es sich bei dem Flüchtigen um den 40-Jährigen handelt, der bereits am Vortag mehrere Straftaten im Bereich des Landkreises Bayreuth und Mittelfranken begangen hatte. 
Die Einsatzkräfte waren dem Gesuchten im Wald wenig später bereits dicht auf den Fersen. Weitere Unterstützung erhielten sie auch von der Besatzung eines Polizeihubschraubers aus der Luft. Dem Verfolgten wurde nun schnell klar, dass er keine Chance hat zu entkommen – und die Beamten nahmen ihn gleich darauf widerstandslos fest.

Die Hofer Verkehrspolizisten deckten wenig später auf, was es mit dem Mazda und den entstempelten Kennzeichen auf sich hatte und beschlagnahmten das Auto. Der 38-jährige Abholer, der ebenfalls unter dem Einfluss von Rauschgift stand, wird sich nun neben seiner Fahrt unter Drogeneinflussauch strafrechtlich verantworten müssen. Gegen den 40-jährigen Haupttäter werden inzwischen zahlreiche Strafverfahren geführt. Die Ermittlungen zu diesem unglaublichen Fall dauern an.

 

Motorradfahrer stirbt, zehnjähriger Sozius schwerst verletzt

(it) Ein 76 Jahre alter Mann aus dem Landkreis München fuhr gestern gegen 18.35 Uhr mit seinem BMW auf der Staatsstraße 2072 in Richtung Ascholding. Kurz vor Ascholding überholte der Autofahrer in einer Rechtskurve einen Lkw. Dabei übersah er offenbar einen entgegenkommenden Motorrad-Fahrer aus München. Bei dem 28-jährigen Suzuki-Lenker fuhr als Sozius der zehnjährige Sohn seiner Lebensgefährtin mit. Es kam zum Frontalzusammenstoß.

Fahrer, Sozius und Maschine wurden in das angrenzende Feld geschleudert. Die beiden wurden schwerst verletzt nach der Erstversorgung mit Rettungshubschraubern in Kliniken gebracht. Der 28-Jährige erlag dort im Laufe des Abends seinen Verletzungen. Der Zustand des Zehnjährigen ist laut Auskunft der Ärzte kritisch, aber nicht akut lebensbedrohlich. Der 76-jährige Pkw-Fahrer wurde bei dem Unfall ebenfalls verletzt, er wurde auch in ein Krankenhaus gebracht. Seine Beifahrerin und zwei mitfahrende Kinder blieben nach bisherigen Erkenntnissen unverletzt. 


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