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Freundschaftsspiel im Pfaffenhofener Eisstadion am Mittwoch ab 18.30 Uhr – Der Erlös kommt dem ECP-Nachwuchs zugute

(ty) "Wir lieben diesen Sport", sagt Tommy Samuelsson, der Trainer des ERC Ingolstadt. "Wir wollen auch in dieser Woche gerne Eishockey spielen." Deshalb treten die Panther in der Länderspielpause an – und zwar gegen die IceHogs. Am morgigen Mittwochabend, 2. November, kommt es zum Freundschaftsspiel des DEL-Teams gegen den Bayernligisten EC Pfaffenhofen. Das erste Bully im Pfaffenhofener Eisstadion fällt um 18.30 Uhr. Tickets gibt es an der Abendkasse: Kinder bis zwölf Jahren haben freien Eintritt; Jugendliche bis 17 Jahre zahlen sechs Euro; ab 17 Jahren kostet das Spektakel acht Euro.

 

Für ERC-Chefcoach Samuelsson ist diese Partie gegen ein Team aus der Region ein Bekenntnis. Außerdem trage es dazu bei, die Leidenschaft für den Eishockey-Sport weiterzugeben. Samuelsson sagt: "Wir wissen selbst noch, als wir klein waren und in einem kleineren Ort spielten, wie wichtig es ist, dass eine Profimannschaft ab und zu vorbeischaut." Die Panther, die Nationalspieler abstellen, werden nach eigenen Angaben mit einem Großteil der Stammbesetzung anreisen. 

Die IceHogs haben bekanntlich einen miserablen Start in diese Saison erwischt. Auch wegen einer dramatisch langen Verletzten-Liste liegt die junge Mannschaft mit gerade mal einem Punkt aus den bisherigen acht Begegnungen auf dem vorletzten Platz der Bayernliga. Nach sieben zum Teil fürchterlichen Pleiten in Serie gelang am Sonntagabend auf heimischem Eis gegen Pegnitz zumindest ein Remis und damit der erste Zähler, ehe man dann im Penalty-Schießen unterlag.

Beim EC Pfaffenhofen steht übrigens auch ein „Meister-Panther“ im Kader: Philipp Hähl, der als dritter Torwart den ERC-Kader verstärkte. Auch weitere Spieler mit ERC-Vergangenheit treten nun für die IceHogs an: Fabian Eder, Tim Lohrer, Robert Neubauer und David Felsoci. Und IceHogs-Kapitän Patrick Lanstorfer arbeitet im Fairplay-Hockey-Shop, dem Eishockey-Fachgeschäft an der Ingolstädter Saturn-Arena.

 

Die Partie zwischen Ingolstadt und Pfaffenhofen war Anfang der 1990er Jahre stets ein umkämpftes Ligaderby. 2008 trafen sich beide Seiten für ein Freundschaftsspiel, in dem unter anderen der ehemalige Trainer Benoit Laporte zu Schläger und Schlittschuhen griff. 

Die gesamten Einnahmen des morgigen Freundschaftsspiels kommen dem Pfaffenhofener Eishockey-Nachwuchs zugute. Und auch vor dem Match stehen die Talente im Fokus: Die Spieler der U10- und U12-Mannschaft laufen mit den beiden Teams vor Spielbeginn auf das Eis ein.


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