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Während man bei VW zum Weltmarktführer in Sachen Elektromobilität werden will, rechnen IG Metall und die Betriebsratschefs der Autoindustrie mit Tausenden verlorener Jobs

(ty) Noch ist Volkswagen tief in den Abgas-Skandal verstrickt, da will der Konzern schon wieder mal Weltspitze werden – nachdem die Diesel-Affäre die Pläne, weltgrößter Autohersteller zu werden, massiv durchkreuzt hat. Gestern hat Herbert Diess, Vorstand von Volkswagen Pkw, die neue Strategie „Transform 2025+“ vorgestellt, die eine Ausrichtung von VW auf Elektroautos, Digitalisierung und mobile Dienste beschreibt. Diess will VW zum „Weltmarktführer in Sachen Automobilität“ machen. Und noch ein Konzept wurde gestern vorgestellt. Das der IG Metall und der Betriebsratschefs der Automobilbranche. Und das ist weniger erhebend.

Wie die „Welt“ berichtet, schätzt die IG Metall, dass durch die Ausrichtung auf die Elektromobilität bis zu 65 000 Arbeitsplätze verloren gehen könnten. Durch eine rechtzeitige Neuqualifizierung soll nach Vorstellung der Gewerkschaft die Beschäftigung in anderen Bereichen ermöglicht werden. Wie IG-Metall-Chef Jörg Hofmann der „Welt“ sagte, sei es deshalb wichtig, die gesamte Wertschöpfungskette bei Elektrofahrzeugen nach Deutschland zu holen. Einer der Kernpunkte wäre die Batteriefertigung im Land. 


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