Logo
Anzeige
Anzeige

Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen bayerischen Polizeiberichten

Libanesischer Brummi-Fahrer hatte vier Führerscheine – Aber keiner war echt

(it) Auf der Autobahn bei Füssen kontrollierten Schleierfahnder gestern Abend einen 38-jährigen libanesischen Pkw-Fahrer. Der Baumaschinenhändler hatte in einer Tasche vier verschiedene Führerscheine dabei – einen libyschen, einen sierra leonischen, einen kongolesischen und einen internationalen. Was alle gemeinsam hatten: Sie waren offensichtlich alle gefälscht. Für eine kriminaltechnische Untersuchung stellten die Beamten die Führerscheine sicher. Wegen des anstehenden Verfahrens wegen Urkundenfälschung musste der Libanese eine Sicherheitsleistung in Höhe von mehreren hundert Dollar bezahlen.

 

Gas-Explosion richtet hohen Schaden an

(ty) In einem Mehrfamilienhaus im fränkischen Schnaittach kam es zu einer Gas-Explosion mit hohem Sachschaden. Ein Hausbewohner (81) erlitt Brandverletzungen im Gesicht und musste in eine Klinik gebracht werden. Die Explosion ereignete sich gestern gegen 17 Uhr im Ortsteil Hedersdorf während des Kochens mit einem Gasherd und brachte mehrere Fensterscheiben zum Bersten.

Eine akute Einsturzgefahr für das Anwesen bestand nicht, wenngleich sowohl eine Raumdecke als auch eine angrenzende Wand einstürzten. Der Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf weit über 50 000 Euro. Der verletzte Bewohner konnte inzwischen aus dem Krankenhaus entlassen werden. Die Spurensicherung vor Ort übernahm die Kripo, sie ist auch mit den Ermittlungen zur Erforschung der Explosionsursache betraut.

  

Luxus-Drohne löst Polizei-Einsatz aus

(it) Der Flug einer Drohne hat gestern bei Straubing einen Polizei-Einsatz ausgelöst. Das Fluggerät wurde zunächst gegen 19.10 Uhr im südöstlichen Stadtgebiet gesichtet, als es mehrere Minuten über Gebäuden schwebte. Es handelete sich um ein größeres Modell, an dem ein gelber Scheinwerfer angebracht war. Mehrere Polizeistreifen verfolgten den Flug. Die Drohne flog mit einer Geschwindigkeit von bis zu 90 km/h und in einer Höhe zwischen 50 und 100 Metern in westliche Richtung und verließ das Stadtgebiet. Die Polizeistreifen verfolgten weiter den Flug, der sich über die Ortschaften Geiselhöring, Mallersdorf-Pfaffenberg bis Rottenburg an der Laaber erstreckte.

Im dortigen Ortsteil Ramersdorf verloren die Einsatzkräfte gegen 20.25 Uhr die Drohne aus den Augen. Aufgrund der Reichweite und der Geschwindigkeit dürfte es sich um ein höherpreisiges Gerät gehandelt haben, das üblicherweise im gewerblichen Bereich Verwendung findet.
 Derzeit prüft die Polizeiinspektion Straubing eventuell vorliegende Verstöße. Fest steht bislang, dass dieser Flug bei der Polizei nicht angezeigt war. Ebenso liegt der Verdacht nahe, dass eine Genehmigung für diesen Flug nicht vorlag.

 

Ein Toter nach Wohnungsbrand in Nürnberg

(it) Gestern Nachmittag fanden Feuerwehr und Polizei in einer Wohnung in Nürnberg-Rosenau eine männliche Leiche. Nach bisherigen Ermittlungen hatte es zuvor in den Räumen gebrannt. Eine Zeugin hatte sich Sorgen um ihren Bekannten gemacht, da dieser bereits seit Tagen nicht mehr erreichbar war. Deshalb informierte sie die Polizei. Als die Beamten an der Wohnung des Mehrfamilienhauses in der Moltkestraße eingetroffen waren und auf mehrfaches Läuten niemand geöffnet hatte, verständigten sie die Berufsfeuerwehr zur Wohnungsöffnung.


Nachdem die Tür wenig später offen war, bemerkten die Einsatzkräfte, dass es in der Wohnung gebrannt hatte. Offensichtlich jedoch war das Feuer von selbst wieder erloschen. In der Wohnung fanden die Beamten die Leiche eines Mannes. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen könnte es sich um den 59-jährigen Wohnungsinhaber handeln. Die Ermittlungen bezüglich der Brand- und Todesursache dauern noch an. Hinweise auf ein Fremdverschulden haben sich aber bislang nicht ergeben.

 

Verdächtige Briefsendung mit Pulver

(it) Für Aufregung sorgte heute Vormittag eine verdächtige Postsendung, die im Coburger Justizgebäude einging. Mitarbeiter hatten in dem Kuvert eine pulverförmige Substanz festgestellt, woraufhin umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen eingeleitet wurden. Gegen 9.30 Uhr entdeckten die Angestellten die verdächtige Sendung. Als beim Öffnen des Briefes weißes Pulver aus dem Kuvert rieselte, verständigten die Mitarbeiter umgehend die Polizei, die für die Räumung der betroffenen Poststelle im Justizgebäude sorgte. Die verdächtige Substanz wird nun in einem Labor untersucht. Die Angestellten des Justizgebäudes, die mit der Briefsendung in Kontakt gekommen sind oder sich in den Räumlichkeiten aufhielten, wurden vorsorglich ärztlich untersucht. Augenscheinlich blieben alle unverletzt.

 

Skifahrer gerät in Seil und wird schwer verletzt

(ty) Am Montag fuhr ein Skitourengeher bei Rettenberg im Allgäu gegen 16.45 Uhr die Piste der Grüntenlifte herab, die zu diesem Zeitpunkt bereits geschlossen waren. Oberhalb der Talstation übersah der 60-Jährige ein Seil, welches der Fahrer einer Pistenraupe zur Absicherung seines Fahrzeugs während der Pistenarbeiten angelegt hatte. Da der Abfahrer aus dem Kreis Neu-Ulm mit seinem Körper gegen das Seil fuhr, stürzte er und zog sich schwere Verletzungen zu. Durch die alarmierte Skiwacht wurde er erstversorgt und vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Die Ermittlungen zu den Umständen des Unglücks laufen.

 

Drogen an Jugendliche abgegeben – auch gegen Sex?

(ty) Ein 28-Jähriger steht in dringendem Verdacht, an mehrere Jugendliche Drogen abgegeben zu haben. Der Mann wurde am 4. Januar festgenommen, bei der Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei rund 200 Gramm Amphetamin und weitere Beweismittel. Der 28-Jährige wurde tags darauf dem Ermittlungsrichter vorgeführt und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Heute veröffentlichte die Polizei Details zu dem Fall.

Eine 15-Jährige aus dem nahen Oberösterreich war es, die den Stein ins Rollen brachte. Sie berichtete der Polizei in Burghausen (Kreis Altötting) von einem Mann, der ihr und zumindest zwei weiteren Jugendlichen Drogen wie Kokain und Marihuana angeboten habe, es kam auch zum gemeinsamen Konsum der verbotenen Betäubungsmittel. Schwer wiegt auch der Vorwurf, dass eine Bezahlung für die Drogen auch in Form von sexuellen Handlungen hätte erfolgen können. Dazu sei es aber nicht gekommen.

Mit richterlichem Beschluss wurde die Wohnung des Tatverdächtigen in Burghausen durchsucht. Dabei fanden die Polizisten neben etwa 200 Gramm Amphetamin noch weitere Beweismittel wie Drogenutensilien, an denen noch Anhaftungen von anderen verbotenen Betäubungsmitteln festgestellt wurden. Der 28-Jährige wurde festgenommen und auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl, der 28-Jährige kam in eine Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft. Für die Kriminalpolizei gilt es jetzt, die Tatvorwürfe bis ins Detail zu untersuchen, mögliche weitere Abnehmer der Drogen sowie die Herkunft des Amphetamins zu ermitteln.

 

500 000 Euro Schaden

(ty) Am 5. Januar war es auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes im Nürnberger Nordwesten zu einem Brand gekommen, bei dem glücklicherweise keine Personen zu Schaden kamen. Die Kriminalpolizei Nürnberg übernahm die Ermittlungen zur Ursache. Aufgrund des immensen Schadensbildes ist den Brandfahndern allerdings keine detaillierte Aussage zur Brandursache mehr möglich. Ein technischer Defekt erscheint jedoch sehr wahrscheinlich. Hinweise auf anderweitige Ursachen, wie vorsätzliche oder fahrlässige Brandstiftung, haben sich bisher nicht ergeben.

Gegen 13.45 Uhr war bei der Integrierten Leitstelle die Meldung über den Brand im Mühlweg eingegangen. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand eine Lagerhalle, in der neben landwirtschaftlichen Geräten auch Düngemittel gelagert waren, in Vollbrand. Das Gebäude brannte letztlich vollständig aus. Nach ersten Einschätzungen beträgt der Sachschaden mindestens 500 000 Euro.

 

Silvester-Rakte als Brandursache

(ty) In Fürth war es in der Silvesternacht zu einem Dachstuhlbrand an einer Doppelhaushälfte im Stadtteil Vach gekommen. Nach Ermittlungen der Kripo soll ein 32-Jähriger eine in Richtung der Doppelhaushälfte ausgerichtete Feuerwerksrakete gestartet haben. Diese schlug durch die Verglasung eines kleinen Dachfensters in den Spitzboden ein und verursachte dort das Feuer. Der entstandene Sachschaden beträgt Schätzungen zufolge mindestens 60 000 Euro. Der mutmaßliche Verursacher muss sich nun wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung verantworten. 


Anzeige
RSS feed