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Scheyern hat mit Alice Köstler-Hösl eine Bürgermeisterkandidatin, die für die CSU und den Bürgerblock ins Rennen geht.

(ty) Mit Dieter Schwab, Petra Kraus und Alice Köstler-Hösl traten gleich drei Kandidaten im Bestreben an, sich womöglich in wenigen Monaten die Amtskette des Rathauschefs von Scheyern umhängen zu können. Zehn Minuten hatte ein jeder von ihnen Zeit, seine Vorstellungen für das Amt zu formulieren. Die Vorstellungsrunde war dann jeweils so gut gelungen, dass man zunächst einen eindeutigen Favoriten nicht ausmachen konnte.

Im ersten Wahlgang schaffte es daher niemand von den Dreien, die erforderliche Mehrheit der 72 Stimmberechtigten zu bekommen. So war ein zweiter Wahlgang notwendig. Einem der Wähler war wohl dann das Gedränge in der Klosterschänke zu viel , so dass nach seinem Weggang in der folgenden Wahl von 71 abgegebenen Stimmen 39 auf Köstler-Hösl fielen, während Schwab nur 32 für sich verbuchen konnte.

Damit wirft die 47 Jahre alte Diplom-Verwaltungswirtin ihren Hut in den Ring um den Chefsessel in der Scheyerer Gemeinde. Köstler-Hösl will auf Bürgerdialog und ehrenamtliches Engagement setzen und in Scheyern mit neuen Ideen auch im Hinblick auf eine älter werdende Gesellschaft für frischen Wind in der Gemeinde sorgen. Ihr Hobby ist die Musik. Nebenberuflich spielt sie in der Scheyerer Basilika Orgel und ist dort stellvertretende Chorleiterin und Leiterin eines Kinderchors als Teil der Basilika-Singschule.  

Seit 15 Jahren ist die Mutter zweier Töchter ehrenamtlich erste Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Ihrer Arbeit geht sie im Pfaffenhofener Landratsamt nach, wo Köstler-Hösl  unter anderem für die Grundsatzfragen zu Freizeit, Erholung und Tourismus zuständig ist.

Erfahrung aus ihrer beruflichen Tätigkeit und als Managerin einer Familie, dazu das ehrenamtliche Engagement, sind die Säulen ihrer Bewerbungsrede gewesen. In Scheyern wolle sie ein Gesprächsklima im konstruktiven Austausch schaffen. Als Herausforderung für das künftige Gemeindeoberhaupt sieht Köstler-Hösl die Liegenschaften, die im Eigentum der Gemeinde Scheyern stehen und von der Bundeswehr und der Waldbauernschule genutzt worden waren – beide sollten gut entwickelt werden. Da freue sie sich bereits auf den Ideenaustausch. Dazu will die Kommunalpolitikerin ihren Blick auf ein seniorenpolitisches Gesamtkonzept und die Energiewende richten.

 


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