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Ein Sprecher berichtete heute im Pfaffenhofener Bauausschuss über Stand und Zeitplan der Arbeiten in Förnbach – ein gutes halbes Jahr wird's demnach noch dauern, bis alles wieder seinen gewohnten Gang geht

Von Alfred Raths 

Thomas Thürer von der "Deutschen Bahn Netze" war heute auf Einladung des Pfaffenhofener Bürgermeisters Thomas Herker (SPD) zu Gast im Bauausschuss und hatte Gelegenheit, insbesondere die Baumaßnahmen in Förnbach aus Sicht des Verkehrsunternehmens zu erläutern. Herker war bereits gespannt darauf, wie es denn mit dem Zeitplan dazu aktuell aussieht, nachdem die Bahn bereits Anfang dieses Jahres die Arbeiten in Förnbach abgeschlossen haben wollte, wie er vor der Sitzung gegenüber unserer Zeitung sagte. Desen Ausführungen lesen Sie hier.

Thürer erklärte nach umfangreicher Vorrede zum Gesamtvorhaben der Bahn, eine Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen München und Ingolstadt einzurichten, dass man sich grundsätzlich innerhalb des im September vergangenen Jahres bereits vorgelegten Zeitplanes befinde und wiederholte damit freilich, was ein Bahnsprecher gegenüber unserer Zeitung bereits erläutert hatte. Allerdings gab es dann doch noch eine Neuigkeit – die Telekom.

Im Bereich Ilmgrund gibt es noch einiges zu tun für die Bahn. 

"Im Bereich Ilmgrund haben wir erhebliche Probleme mit der Deutschen Telekom", so Thürer. Denn dort sei im Bereich der neuen Fahrbahn eine Datenleitung, die seit einem dreiviertel Jahr von dem Unternehmen noch nicht verrückt worden sei. "Und solange die Kollegen diese Leitung nicht wegnehmen, sind wir dort in der Ausführung des Straßenbelages behindert", führte der Bahnmitarbeiter aus. Doch er ließ auch einen Hoffnungsschimmer aufkeimen: "Wir haben mittlerweile mit der Telekom vereinbarte Termine, die werden dazu führen, dass wir den  Ilmgrund abschließend im Mai nächsten Jahres in Betrieb setzten können." Anders sei es beim Inselweg, dort werde noch in diesem Jahr der Fahrbahnbelag aufgezogen werden können.

Unterführung Ilmweg. Hier gibt es laut Bahn Probleme mit der Telekom.

Bei der zur Bahn parallel verlaufende Straße nach Förnbach stelle sich die Frage, ob es Sinn mache, sie jetzt aufzureißen und umzubauen. "Dort muss eine Totalsperre an der Stelle ansetzen, um die Straße   komplett bauen zu können." Im Hinblick auf die Frostgefahr sei es nicht sinnvoll, dies in der Winterzeit zu machen, da dann die Arbeiten eingestellt werden müssten. "Unser Vorschlag ist, diese Schwarzdecke im Frühjahr nächsten Jahres aufzuziehen", so Thürer. Dies sollte dann zu jener Zeit passieren, in der der zu erwartende Durchgangsverkehr nicht so massiv sei. Die Ferienzeit, etwa zu Pfingsten, schlug Thürer vor.

Rathauschef Herker fasste insgesamt doch zufrieden zusammen, dass es nun wohl beim Ilmgrund an der Telekom läge, wie der weitere Forschritt sei, und "unterm Strich in einem guten halben Jahr alles wieder seine gewohnten Gang gehen wird".

Lesen Sie hier, welche Arbeiten die Bahn in Förnbach erledigt und wie der genaue Zeitplan aussieht: Die Bahn muss heute zum Rapport


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