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Kriminalpolizei ermittelt nach Unglück in Fahrenzhausen. Die Ursache des Feuers ist bislang nicht bekannt.

(ty) Vier Verletzte, darunter ein Schwerverletzter, hat ein Feuer gefordert, das am gestrigen Sonntag im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses in Fahrenzhausen (Kreis Freising) ausgebrochen ist. Das wurde heute aus dem Polizeipräsidium Oberbayern-Nord gemeldet. Ein Großaufgebot von Feuerwehr- und Rettungskräften sei gegen 6.30 Uhr in der Hauptstraße angerückt, um den Brand zu löschen sowie ein weiteres Ausbreiten der Flammen auf das gesamte Gebäude zu verhindern. Der entstandene Sachschaden sei bislang nicht zu beziffern.

"Alle vier im Haus anwesenden Bewohner im Alter zwischen 58 und 79 Jahren konnten sich selbstständig ins Freie retten, mussten jedoch allesamt noch vor Ort wegen Rauchgas-Vergiftungen behandelt werden", erklärt die Polizei. "Der 79-jährige Senior erlitt zudem eine Brandwunde am Kopf. Er wurde umgehend zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Bogenhausen eingeliefert." Lebensgefahr bestehe für ihn nach derzeitigen Erkenntnissen nicht. Die Kripo aus Erding habe die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache bereits übernommen.

"Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand eine Wohnung im Erdgeschoss bereits in Vollbrand", heißt es von Seiten der Floriansjünger. "Das Feuer hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf das erste Obergeschoss ausgebreitet." Aufgrund der erheblichen Brandausdehnung seien gegen 7 Uhr zusätzliche Atemschutzgeräte-Träger nachalarmiert worden. Zur Unterstützung seien unter anderem Einsatzkräfte der Feuerwehr aus Haimhausen sowie der Feuerwehr Amperpettenbach angerückt, so die Kreisbrandinspektion aus Dachau.

"Mehrere Trupps der Feuerwehr Haimhausen gingen unter schwerem Atemschutz in den Innenangriff vor und führten umfangreiche Nachlösch-Arbeiten durch. Die Feuerwehr Amperpettenbach konnte hingegen nach kurzer Zeit wieder aus dem Einsatz entlassen werden." An den Löscharbeiten beteiligt gewesen seien die Feuerwehren von Fahrenzhausen, Jarzt-Appercha, Weng und Kammerberg aus dem Kreis Freising sowie die Feuerwehren von Haimhausen und Amperpettenbach aus dem Kreis Dachau. Zudem waren die Kreisbrandinspektionen aus Freising und Dachau vor Ort, um die Einsatzmaßnahmen zu koordinieren.

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