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Der Kabarettist und Liedermacher ist am Freitagabend mal wieder in Pfaffenhofen zu Gast. Dabei wird er auch viele Lieder seiner neuen CD spielen.

(ty) Prinz Chaos macht seinen Obertanen oder Untertanen, also dem verehrten Publikum, in der Kreisstadt schon zum dritten Mal in der „FreienPrivatZone“ von Manfred „Mensch“ Mayer seine Aufwartung. Das Spektakel an der Türltorstraße 26a beginnt am Freitag, 6. Oktober, um 21 Uhr; Einlass ist ab 20 Uhr. Der Eintritt ist frei. Wegen des begrenzten Platzangebots wird allerdings um Reservierung unter Telefon (0 84 41) 72 02 3 gebeten – einfach auf den Anrufbeantworter sprechen.

 

Pfaffenhofener, die mit „Hallertauer“ bezahlen, hatten den Prinzen im wahrsten Sinne des Wortes immer wieder in der Hand. Zusammen mit seinem Freund und Liedermacherkollegen Konstantin Wecker zierte er mit Bild und einem Zitat die Regionalgeld-Serie 2014, die Gemeinwohlpioniere würdigte. Am Freitag nun ist Prinz Chaos wieder einmal live in der Kreisstadt zu sehen und zu hören. In seinem neuen Programm spielt er viele Lieder seiner neuen CD „Väter & Söhne“. Mit Mandoline, Waldzither, Gitarren und Gesang beleuchtet er dieses Urthema des menschlichen Lebens aus unterschiedlichsten Perspektiven.

 

Etwa wenn Prinz Chaos für alte Bäume und alte Häuser Partei ergreift. Oder in einem nagelneuen Song für Nelson Mandela, den idealtypischen „Gütigen Vater“, dem Prinz Chaos nach einer Südafrika-Reise ein Lied gewidmet hat. Mit dem „Rudi-Egelhofer-Lied“ hat er dem Urbild des rebellierenden Sohns und einem Helden der Münchner Räterepublik 1919 ein Denkmal gesetzt. Auch Michael Jackson, den der Prinz weiterleben lässt, hatte zweifellos einen veritablen Vaterkonflikt am Start. Und der kabarettistische Prinz hängt der Verschwörungstheorie an, dass der „King of Pop“ erstens lebt und zweitens in Olching untergetaucht ist.

 

Das Lied „Väter & Söhne“ selbst ist dem Vater des Prinzen gewidmet, der während der CD-Produktion in einem Münchner Pflegeheim dem Tod entgegenlitt. Ganz innig ruft dieser Song die Sehnsucht auf, Vater und Sohn möchten die Zeit der Konflikte endlich hinter sich lassen. Auch die Frage nach Krieg und Frieden beschäftigt Prinz Chaos, der seit vielen Jahren in der Friedensbewegung aktiv ist, ausführlich. 

Mit sprachlicher Virtuosität, Mandoline, Waldzither, zwei Gitarren und einer dynamischen Gesangsstimme präsentiert sich Prinz Chaos seinem Publikum. Durch seine faszinierende Bandbreite – politisch und gesellschaftskritisch, aber auch poetisch und gefühlsbetont – gelingt es dem Liedermacher und Kabarettisten, mit einem unterhaltsam-turbulenten Abend in Wort und Musik zu begeistern.


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