Logo
Anzeige
Anzeige

Heute Nacht mussten die Einsatzkräfte wegen einer Rauchentwicklung anrücken. Laut Polizei war Blondiermittel oxidiert. Für die Bevölkerung habe keine Gefahr bestanden.

(ty) In einem Betrieb für chemische Produkte im Baar-Ebenhausener Ortsteil Ebenhausen-Werk ist es heute Nacht gegen 2.30 Uhr zur einer Störung mit Rauchentwicklung gekommen. Die nach Auslösung der Brandmeldeanlage eingetroffenen Einsatzkräfte der Feuerwehr stellten vor Ort einen Rauchaustritt aus einem Maschinenraum fest. „Durch Atemschutzträger konnte ein angeschmortes Fass, welches sichtbar qualmte, lokalisiert und geborgen werden“, berichtet ein Sprecher der Geisenfelder Polizeiinspektion.

 

Ein Brand sei nicht festzustellen gewesen. In dem Behältnis habe sich ein Blondierpulver befunden, das für die Herstellung von Parfüm verwendet werde. „Aus unbekannten Grund kam es zur Oxidation des Pulvers, wodurch Hitze und nach ersten Erkenntnissen ungiftiger Rauch entstand“, heißt es von der Polizei. „Die Rauchwolke selbst zog auch in Richtung unbebautes Gebiet ab, sodass zu keinem Zeitpunkt eine Gefahr für die Bevölkerung bestand.“

 

Bei dem Zwischenfall – es war nicht der erste in diesem Betrieb – wurde niemand verletzt, meldete die Polizei heute Vormittag. Der entstandene Sachschaden wird als sehr gering eingeschätzt und nach derzeitigem Stand mit etwa 100 Euro beziffert. Vor Ort waren 35 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Baar, Ebenhausen und Reichertshofen, Vertreter der Kreisbrandinspektion sowie mehrere Rettungsfahrzeuge des Roten Kreuzes mit Einsatzleiter.


Anzeige
RSS feed