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Autobahn in Richtung Nürnberg: Es wird gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Aktuell ist eine Spur wieder frei.

(ty/zel) Auf der Autobahn A9 ist es heute gegen 12.10 Uhr etwa zwei Kilometer vor der Anschlussstelle Allershausen in Fahrtrichtung Nürnberg zu einem heftigen Unfall zwischen zwei Lastwagen gekommen, bei dem ein Lkw-Fahrer nach ersten Informationen schwere Verletzungen erlitten hat. Er wurde per Hubschrauber in eine Klinik geflogen. Die A9 in Richtung Norden war zunächst komplett gesperrt, seit 12.45 Uhr ist die linke Spur wieder freigegeben, teilte die Polizei mit. Nun soll schnellstmöglich versucht werden, auch die mittlere Spur wieder freigeben zu können. Es wird gebeten, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Es hat sich ein kilometerlanger Stau gebildet.

 

Ein Lkw-Lenker musste nach ersten Angaben der Freisinger Verkehrspolizei auf der rechten Spur verkehrsbedingt abbremsen. Dies habe der nachfolgende Lastwagen-Fahrer zu spät realisiert. Er fuhr mit seinem Lkw so heftig auf den bremsenden Laster auf, dass er in seinem Führerhaus eingeklemmt wurde. Die umliegenden Feuerwehren sind angerückt. Sie mussten den verletzten, aber laut Polizei ansprechbaren Lkw-Lenker mit dem so genannten Rettungsspreizer aus seinem Fahrzeug befreien.  

Nach der Erstversorgung vor Ort wurde der offenbar schwer Verletzte Mann in eine Münchner Klinik gebracht werden. Der Helikopter flog nach Angaben der Polizei gegen 12.40 Uhr von der Unglücksstelle ab. Genaue Informationen zur Schwere der Verletzungen liegen derzeit noch nicht vor. Auch zur Höhe des entstandenen Sachschadens gibt es noch keine Informationen.

 

Die Fahrbahn in Richtung Nürnberg war bis 12.45 Uhr komplett gesperrt. Inzwischen kann der stich stauende Verkehr auf der linken Spur an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden, sagte ein Sprecher der Freisinger Verkehrspolizei gegen 13.10 Uhr gegenüber unserer Zeitung. Es werde nun versucht, auch die mittlere Spur möglichst schnell wieder freigeben zu können. Wann dies möglich ist, sei aber momentan noch nicht absehbar. 

Die Bergung der beiden in den Unfall verwickelten Sattelzüge wird sich nach aktuellen Einschätzungen vermutlich bis in den späten Nachmittag ziehen. Abschlepp-Unternehmen seien bereits verständigt. Die Polizei bittet darum, die Unfallstelle weiträumig zu umfahren. Das Bilden der Rettungsgasse habe gut funktioniert, lobte ein Sprecher der Freisinger Verkehrspolizei. 


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