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Mehrere Streifenwagen mussten im Ingolstädter Süden anrücken. Zwei Verletzte, Polizei ermittelt unter anderem wegen Landfriedensbruchs und Körperverletzung.

(ty) Am gestrigen Abend ist es in einer Aufnahme-Einrichtung für Asylsuchende im Ingolstädter Süden zu einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Nigerianern und Angestellten des Sicherheitsdienstes gekommen. Nach Angaben der örtlichen Polizeiinspektion wurden dabei zwei Personen verletzt, es laufen jetzt Ermittlungen wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs.

 

Kurz vor 19 Uhr war bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord ein Notruf eingegangen, in dem – so wurde heute gemeldet – von einer körperlichen Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen berichtet wurde. Mehrere Streifewagen aus Ingolstadt sowie von den Polizeidienststellen in Geisenfeld und Neuburg rückten daraufhin in der Asyl-Unterkunft „Am Hochfeldweg“ in Ingolstadt an.

 

Zwar sei die Schlägerei bereits beendet gewesen, als die Gesetzeshüter eintrafen, „aber es herrschte eine aufgeheizte Stimmung unter den anwesenden Personen“, wie ein Polizei-Sprecher berichtet. Die Beamten brachten in Erfahrung, dass es zwischen etwa zehn Nigerianern sowie zwei Security-Mitarbeitern zunächst zu einem verbalen Streit gekommen war. Im weiteren Verlauf seien Beleidigungen von den Bewohnern geäußert worden und es sei zu einer Rangelei zwischen den beiden Security-Mitarbeitern auf der einen Seite sowie drei Nigerianern auf der anderen Seite gekommen.

 

Laut Polizei handelte es sich um eine 19-jährige Nigerianerin sowie um Landsmänner im Alter von 20 und 22 Jahren. Bei der Rangelei wurden nach heutigen Angaben der Polizei die beiden Sicherheitsdienst-Mitarbeiter leicht verletzt. „Sie erlitten Kratz- und Schürfwunden.“ Den Polizeikräften sei es gelungen, die Anwesenden zu beruhigen. Der genaue Tathergang sowie die mögliche Beteiligung weiterer Personen müsse im Rahmen der weiteren Ermittlungen  geklärt werden. Die Nigerianer müssten sich nun unter anderem wegen Körperverletzung und Landfriedensbruchs verantworten.


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