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Die Probe-Einschreibung läuft von 26. Februar bis 9. März. Hier die wichtigsten Infos zur anvisierten Ausbildungsrichtung.

(ty) Die Fachoberschule in Scheyern (FOS) führt für das Schuljahr 2018/19 eine erneute Probe-Einschreibung für die Ausbildungsrichtung "Agrarwirtschaft, Biotechnologie und Umwelttechnologie" (kurz: ABU) durch. Dieser Zweig wird bisher in der Region nicht angeboten. Im ersten Anlauf waren nicht genügend Anmeldungen eingegangen. Neben den allgemein verpflichtenden Prüfungsfächern Deutsch, Englisch und Mathematik kommt in dem neuen Zweig Biologie als viertes Prüfungsfach hinzu. Außerdem gehören Chemie, Physik und Technologie zum Profil von ABU. „Den Schülern, die diesen neuen Schwerpunkt wählen, eröffnet sich damit eine große Bandbreite in ihrer beruflichen Karriere“, betont Hubert Ruisinger, Direktor der Beruflichen Oberschule.

Auch die Wirtschaft in der Region begrüßt das neue Angebot, wie Bernd Huber, der Ehrenvorsitzende des Wirtschaftsbeirats im Landkreis Pfaffenhofen, bestätigt: „Wir unterstützen die FOS Scheyern bei der Bereitstellung von wohnortnahen Praktikumsstellen im Landkreis. Agrarwirtschaft, Biotechnologie und Umwelttechnologie bereichern das Bildungsangebot in unserer Region“, sagt Huber und prophezeit: „Davon wird mittelfristig auch unsere regionale Wirtschaft profitieren, denn Biotechnologie und Umwelttechnologie haben neben der traditionellen Agrarwirtschaft ein enormes Entwicklungspotenzial.“

Ein Schüler der Ausbildungsrichtung ABU kann nach Angaben der Schule bereits im Praktikum seinen Schwerpunkt auf einen der Bereiche Ernährung, Biotechnologie, Umwelttechnologie, Land- und Forstwirtschaft oder Gartenbau legen. Die Auswahl der Betriebe erstrecke sich von chemischen, medizinischen oder biotechnologischen Laboren, Betriebe der Lebensmittelbranche, Tierarztpraxen, über Unternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien bis hin zu „Arbeiten im Grünen“, wie im Gartenbau oder in Land- und Forstwirtschaft. Betriebe aus den genannten Bereichen könnten sich direkt an der Beruflichen Oberschule Scheyern über die genauen Bedingungen für Praktikumsstellen informieren.

Die Berufliche Oberschule Scheyern ist sowohl über die Buslinien, als auch aus der Region über die Bahn gut erreichbar. Ein Pendelbus vom Bahnhof Pfaffenhofen nach Scheyern sorgt für eine direkte Anbindung passend zu den Unterrichtszeiten. „Die Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis Pfaffenhofen können die FOS in Scheyern besuchen und zugleich ihr Praktikum während der Hälfte des ersten Schuljahres (11. Klasse) wohnortnah ableisten“, erklärt Bärbel Ritthammer, stellvertretende Schulleiterin an der Beruflichen Oberschule Scheyern. Auch eine Unterbringung vor Ort sei in begrenztem Umfang möglich.

Weitere Infos, zum Beispiel einen interaktiven Bus- und Bahnplan mit allen Fahrplänen und Info-Videos, gibt es auf der Homepage der Schule unter www.fos-bos-scheyern.de. Wer sich für den neuen Zweig interessiert, kann sich direkt an die Berufliche Oberschule Scheyern wenden; telefonisch unter (0 84 41) 89 09 0 oder via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Termine an der Beruflichen Oberschule Scheyern mit Infos auch zu den anderen Zweigen der FOS (Technik, Wirtschaft, Sozialwesen) und BOS (Technik und Wirtschaft): Ein „Tag der offenen Schule“ findet am 24. Februar von 10 bis 13 Uhr statt. Die offizielle Anmeldephase und auch die Probe-Einschreibung läuft von 26. Februar bis 9. März; montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr sowie donnerstags bis 19 Uhr.

Zum Hintergrund

Im Herbst 2016 war vom bayerischen Kultusministerium die Probe-Einschreibung für die Erweiterung der FOS im Kloster Scheyern um die beiden Ausbildungsrichtungen „Agrarwirtschaft, Bio- und Umwelttechnologie“ sowie „Sozialwesen“ genehmigt worden. Das Ergebnis damals: Für den sozialen Zweig waren genügend Schüler zusammengekommen, um die geforderte Zweizügigkeit zu erreichen, deshalb hatte Minister Ludwig Spaenle (CSU) grünes Licht für den Start zum Schuljahr 2017/18 gegeben.

Die Erweiterung um den anvisierten Agrar- und Umwelt-Zweig durfte hingegen nicht erfolgen, weil die Zahl der Anmeldungen zu gering war. Das hatte sich bereits nach der Probe-Einschreibung abgezeichnet. Jetzt soll aber ein neuer Anlauf gestartet werden, um diesen Zweig doch noch zu bekommen. Der Pfaffenhofener Kreisausschuss hatte sich bereits einhellig dafür ausgesprochen, einen weiteren Vorstoß zu unternehmen. „Das wäre eine wesentliche Aufwertung des Standorts“, fasste Vize-Landrat Anton Westner (CSU) im Oktober zusammen.


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