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Der Ingolstädter CSU-Stadtrat Hans Süßbauer hat mit einer simplen Nachfrage die Vermummungs-Affäre ins Rollen gebracht 

(ty) Der Aufreger der letzten Tage war sicherlich die „Anzeige“ gegen die Bürgergemeinschaft (BGI) wegen eines Verstoßes gegen das Versammlungsrecht und das Vermummungsverbot, gegen das sie angeblich bei ihrer Geburtstagsfeier im Condotti verstoßen haben. Ein Stadtrat soll es gewesen sein. Und der hat sich, nachdem der Name schon seit Tagen gerüchteweise gehandelt wurde, jetzt geoutet und erklärt, wie es zu diesem Sturm im Wasserglas gekommen ist. Hans Süßbauer, Kreisvorsitzender der CSU.

Am Rand der Stadtratssitzung am 5. Dezember habe er, so Süßbauer, die Bilder der Aktion der BGI gesehen, wie die Jungs so mit ihren Atemschutzmasken vor dem Condotti standen. „Als pensionierter Kriminalbeamter, der ein Berufsleben lang mit dem Thema Sicherheit, Recht und Ordnung befasst war, habe ich am Rande der Sitzung den zuständigen Referenten gefragt, ob diese Aktion bei der Stadtverwaltung angemeldet war und ob die Verwaltung solche Aktionen von sich aus überprüft“, schreibt Süßbauer, „Ich habe weder eine Anzeige erstattet, noch einen Auftrag an einen Mitarbeiter der Stadtverwaltung erteilt, was ich als einzelner Stadtrat auch nicht kann, so Süßbauer weiter.

Ein Sturm im Wasserglas hob an, der nicht zuletzt dadurch entstanden ist, dass jener Referent offenbar sofort die Polizei um Rat gebeten hat und die ihrerseits den OB-Kandidaten der BGI, Christian Lange, um eine amtliche Stellungnahme gebeten hat. Unter dem Hinweis, dass da ein Stadtrat dahinterstehe. Der ließ über seinen Anwalt sofort Akteneinsicht einfordern.

Und so schaukelte sich eine Geschichte hoch, die eigentlich nur eine nette, Aufsehen erregende Geburtstagsfeier hätte werden sollen.

 

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