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Aufsehen erregende Fälle aus den aktuellen Berichten der bayerischen Polizei

Von zwei Männern vergewaltigt

(ty) Am frühen Freitagmorgen ist laut heutiger Mitteilung der Polizei eine junge Frau nach einem Lokalbesuch in Rosenheim von zwei Männern auf dem Heimweg vergewaltigt worden. Bei der Kripo wurde eine Ermittlungsgruppe zur Klärung des Verbrechens gebildet. Die junge Rosenheimerin hatte mit Bekannten am Donnerstagabend eine Bar an der Samerstraße in Rosenheim besucht. Als sich die Frau dann am frühen Freitagmorgen alleine zu Fuß auf den Heimweg machte, kamen an der Stemplingerstraße auf Höhe des Hallenbades zwei dunkelhäutige Männer dazu und begleiteten sie fortan. Dann soll es passiert sein.

Einen knappen Kilometer weiter zogen die Begleiter laut Polizei gegen 2 Uhr die Frau an der Gabelsbergerstraße plötzlich in eine Hofeinfahrt, entkleideten und vergewaltigten sie gemeinschaftlich. Die Frau wehrte sich gegen den Übergriff und die Täter flüchteten in unbekannte Richtung. Dem Opfer geht es – so wurde heute gemeldet – den Umständen entsprechend. Bekannt wurde die Tat bei der Polizei am Samstagabend, Fahndungs-Maßnahmen waren zu dem Zeitpunkt nicht mehr zielführend. Nun ermittelt die Kripo mit Hochdruck.

 

Fahrerin tot, Beifahrerin schwerst verletzt

(ty) Auf der A3 zwischen den Anschlussstellen Wörth/Ost und Kirchroth, etwa auf Höhe der Ortschaft Pondorf (Kreis Straubing-Bogen), ereignete sich heute Nachmittag gegen 14.15 Uhr ein folgenschwerer Unfall (Fotos). Dabei wurde eine Person getötet und eine Person schwerst verletzt. Nach ersten Erkenntnissen geriet eine 65-jährige Frau aus Velbert in Nordrhein-Westfalen mit ihrem Nissan-Micra alleinbeteiligt nach rechts von der Strecke ab. Der Kleinwagen überschlug sich mehrfach im Seitenbereich der Autobahn und kam schließlich auf dem Dach zum liegen.

Hierbei erlitt die Fahrerin tödliche Verletzungen. Ihre 90-jährige Mutter, die auf dem Beifahrersitz saß, wurde schwerst verletzt und musste per Rettungsspreizer von der Feuerwehr aus dem Wrack befreit werden. Die Seniorin wurde in ein nahegelegenes Krankenhaus eingeliefert. Zur Klärung der Unfallursache wurde ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen, der Standstreifen und die rechte Spur der Autobahn wurden gesperrt. Nach ersten Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf 20 000 Euro.  

 

Schwerverletzter gibt Morsezeichen

(ty) Mit Morsezeichen machte ein verunglückter Quad-Fahrer gestern in Uetzing (Kreis Lichtenfels) auf sich aufmerksam, nachdem sich sein Fahrzeug überschlagen und er sich dabei schwer verletzt hatte. Der 24-Jährige befand sich mit seinem Gefährt gegen 13 Uhr auf einer Wiese in der Nähe des Kapellenbergs, als er vermutlich mit, nicht angepasster Geschwindigkeit über eine Bodenwelle fuhr. Davon ausgehoben flog das Fahrzeug zirka sieben Meter durch die Luft, kam auf den Boden auf und überschlug sich dann mehrmals. Der junge Mann aus dem Stadtbereich von Bad Staffelstein kam unter seinem Quad zum Liegen.

Um auf sich aufmerksam zu machen, hupte der 24-Jährige den Morsecode SOS, den zum Glück ein Anwohner hörte und verstand. Mit seinem Traktor begab sich der 35-Jährige auf die Suche nach dem Verunglückten, konnte jedoch nur sein beschädigtes Fahrzeug finden. Zwischenzeitlich hatte es der 24-Jährige nämlich geschafft, sich zu einer in der Nähe wohnenden Frau zu schleppen und so Hilfe zu holen. Während der Rettungsdienst den Schwerverletzten in ein Krankenhaus brachte, nahmen Beamte der Polizeistation Bad Staffelstein den Unfall auf. Der Sachschaden am Quad beträgt 2000 Euro.

 

Schüsse und Räuber

(ty) Ein 18-jähriger Mann erstattete Strafanzeige, weil er in der Nacht zum gestrigen Sonntag in Neumarkt/Oberpfalz von zwei Männern angepöbelt und tätlich angegriffen worden sei. Zudem seien ihm verschiedene Gegenstände entwendet worden. Gegen 23 Uhr war der junge Mann in Begleitung einer jungen Frau im Stadtpark unterwegs, als ihn zwei junge Männer bedrängten. Hierbei entwickelte sich ein Gerangel, in dessen Verlauf auch Schüsse aus einer so genannten Schreckschusswaffe abgegeben wurden. Die beiden Räuber stahlen dem Opfer verschiedene Wertgegenstände sowie die Schreckschusswaffe und flüchteten. Das Opfer erlitt leichte Verletzungen.

Im Zuge einer sofort eingeleiteten Fahndung gelang es Beamten der Polizeiinspektion Neumarkt, zwei Männer im Alter von 18 und 19 Jahren als Tatverdächtige noch in den Nachtstunden festzunehmen. Die Schreckschusswaffe konnte bislang trotz Suchmaßnahmen nicht gefunden werden. Die Kriminalpolizei Regensburg hat die Ermittlungen übernommen und bittet um Hinweise unter der Rufnummer (09 41) 5 06 - 28 88. "Insbesondere Nachtschwärmer oder Anwohner könnten die Schüsse wahrgenommen haben", so ein Polizei-Sprecher.

 

Frau nach Gartenhaus-Brand gestorben

(ty) Am 29. Juli hatte sich in Wendelstein (Kreis Roth) ein Brand in einem Gartenhaus ereignet, bei dem eine Frau schwer verletzt worden war. Sie starb laut heutiger Mitteilung am Freitagabend in einer Nürnberger Klinik. Der Brand brach an dem besagten Nachmittag gegen 17 Uhr in einer Gartenlaube aufgrund einer Gasverpuffung aus. Die 42-Jährige erlitt schwere Brandverletzungen und wurde sofort in ein Klinikum gebracht. Trotz aller ärztlicher Bemühungen erlag die Frau schließlich ihren Verletzungen. Die Kriminalpolizei Schwabach ist mit den Ermittlungen betraut; die genaue Ursache der Verpuffung ist noch unklar. 

 

Selber Biker: Zwei Mal 100 km/h zu schnell

(ty) Mit mehr als 100 km/h Überschreitung registrierten Beamte der Verkehrspolizei Coburg gestern auf der Bundesstraße B173 bei Wallenfels (Kreis Kronach) einen Motorrad-Fahrer. Der gleiche Mann raste wenige Minuten später erneut durch die Mess-Stelle. Er war wieder erheblich zu schnell. Ihm drohen nun ein Fahrverbot, Strafpunkte in Flensburg und ein hohes Bußgeld.

Der junge Mann aus dem Landkreis Hof wurde zunächst mit satten 201 km/h gemessen. Rund 20 Minuten später hatte er 208 km/h auf dem Tacho. Der Suzuki-Fahrer, der die erlaubte Geschwindigkeit zwei Mal massiv überschritt, muss nun pro Verstoß mit der Verdopplung des Bußgelds auf 1200 Euro rechnen – weil Vorsatz angenommen wird. Zudem gibt es zwei Punkte und drei Monate Fahrverbot.

 

Schwimmer entdecken Leiche

(ty) Die ersten Frühschwimmer am Ettwieser Weiher (Kreis Ostallgäu) entdeckten heute Morgen gegen 6 Uhr eine im Wasser treibende männliche Leiche und zogen diese daraufhin an Land. Der 79-jährige Tote war offenbar am gestrigen Abend noch zum Schwimmen gegangen und ist dabei ums Leben gekommen. Die genaue Todesursache steht noch nicht fest, Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen aber bislang nicht vor. 

 

Mann schießt vom Balkon

(ty) Gestern Abend teilten besorgte Anwohner an der Nordfriedhofstraße in Augsburg-Oberhausen der Polizei mit, dass ein Mann vom Balkon einer dortigen Wohnung aus mit einem Gewehr in Richtung einer angrenzenden Baustelle schießen würde. Polizeibeamte trafen in der beschriebenen Wohnung auf den 43-jährigen Bewohner, der sofort zugab, mit einem Luftgewehr auf einen Baukran geschossen zu haben.

Bei der Langwaffe handelte es sich um Luftgewehr, das von den Einsatzkräften sichergestellt wurde. Als Grund für seine Schießübungen gab der Mann an, die Reichweite der Waffe testen zu wollen. Den 43-Jährigen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeiten-Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

 

Pkw kracht in Sattelzug: Zwei Schwerverletzte

(ty) Heute Morgen ist im Kreis Würzburg ein Pkw auf einen Sattelzug aufgefahren. Die beiden Insassen des Mercedes wurden schwer verletzt. Nach ersten Erkenntnissen war ein 33-Jähriger kurz nach 4 Uhr auf der A7 in Richtung Ulm mit seinem polnischen Sattelzug unterwegs. Am Beginn der Baustelle, etwa einen Kilometer vor der Anschlussstelle Estenfeld, bemerkte er einen starken Aufprall im Heckbereich seines 40-Tonners und hielt sofort an.

Wie sich herausstellte, war ein 24-Jähriger aus Bremen mit seinem Mercedes auf den Auflieger, der mit Holz beladen war, aufgefahren. Während sich der Fahrer selbst aus dem Pkw befreien konnte, wurde sein sechs Jahre jüngerer Beifahrer eingeklemmt. Beide wurden schwer verletzt, kamen mit dem Rettungsdienst in eine Klinik. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 15 000 Euro.

 

Mit Pistole bedroht und ausgeraubt

(ty) Am Freitagabend gegen 20.30 Uhr wurde ein Angestellter eines Getränkemarkts in Gauting von einem bislang unbekannten Täter überfallen und um die Tageseinnahmen beraubt. Der 33-Jährige verließ nach Ladenschluss das Geschäft an der Starnberger Straße, um sich mit seinem Fahrrad auf den Heimweg zu machen. Unvermittelt trat ihm ein Unbekannter mit vorgehaltener Pistole gegenüber und forderte Geld. Nach einer kurzen Diskussion entriss der Räuber dem 33-Jährigen den Rucksack. Daraus entnahm er eine Geldtasche mit den Tageseinnahmen und flüchtete anschließend über einen Feldweg.

Eine sofort eingeleitete Fahndung, an der neben mehreren Streifenwagen auch ein Hundeführer und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren, verlief erfolglos. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen übernommen und sucht nach Zeugen, die Hinweise zum Täter geben können. Der Unbekannte wurde von dem Opfer wie folgt beschrieben: männlich, etwa 20 Jahre alt, zirka 170 Zentimeter groß, schlanke Statur, dunkle Haare, sprach osteuropäischen Akzent. Er war bekleidet mit einem schwarzen Kapuzen-Pullover, schwarzer Jogginghose, schwarzen Schuhen und hatte eine schwarz-silberne Pistole bei sich. Besonders auffällig war ein Tuch mit gelb-rotem Flammenmotiv, mit dem er sein Gesicht maskiert hatte.

 

Gleitschirm-Flieger abgestürzt

(ty) Gestern Nachmittag wollte ein 52-jähriger Gleitschirmflieger in einer Wiese neben der Schwandener Straße in Blaichach (Kreis Oberallgäu) landen. Dazu musste er einer Stromleitung, die er zuvor übersehen hatte, ausweichen. Dabei stürzte er aus fünf Metern Höhe ab. Bei dem Unglück erlitt der Mann schwere Verletzungen im Bereich beider Beine, er musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Kempten gebracht werden.

So grüßt er Polizisten angeblich immer

(ty) Mehrere Beamte hielten sich gestern Abend zur Klärung eines vorangegangenen Streits im Treppenhaus eines Mehrparteienhauses an der Herrenbachstraße in Augsburg-Herrenbach auf. Währenddessen kam ein 41-jähriger Mann die Treppe hochgelaufen, sprach die Einsatzkräfte mit einer verbotenen Parole an und hob gleichzeitig seinen Arm zu einem verfassungswidrigen Gruß. Auf Nachfrage erklärte der mit etwa zwei Promille alkoholisierte Mann, dass er Polizisten grundsätzlich auf diese Weise begrüßen würde. Die Beamten leiteten ein Strafverfahren wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen gegen den Beschuldigten ein.

 

Kuh tot und am Auto ein Totalschaden

(ty) Heute gegen 4.30 Uhr war ein 23-jähriger Oberallgäuer mit seinem Auto auf der Staatsstraße 2009 von Altusried in Richtung Kimratshofen (Kreis Oberallgäu) unterwegs. Auf Höhe Binzen befand sich plötzlich eine Kuh auf der Fahrbahn. Der Pkw-Lenker erkannte das tierische Hindernis zu spät und versuchte noch auszuweichen. Es kam zum Zusammenstoß mit dem Tier. Die Kuh verendete noch an der Unfallstelle. Der 23-Jährige kam mit seinem Pkw nach links von der Fahrbahn ab und wurde leicht verletzt. An dem Pkw entstand Totalschaden. Wie die Kuh auf die Straße gelangen konnte, ist bislang unklar. Die Verkehrspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. 

 

Tödlicher Bade-Unfall

(ty) Gesundheitliche Probleme waren möglicherweise die Ursache für den Tod einer 80-jährigen Schwimmerin, die gestern gestorben ist. Die Rosenheimerin war gegen 18 Uhr leblos im Happinger See (Kreis Rosenheim) aufgefunden worden. Bürger holten die Frau aus dem Wasser und begannen sofort mit Wiederbelebungs-Maßnahmen. Unter laufender Reanimation wurde die Verunglückte vom Rettungsdienst ins Klinikum nach Rosenheim eingeliefert. Trotz aller Bemühungen starb die Frau dort aber wenig später. Die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob gesundheitliche Probleme zum Tod der Frau geführt haben, muss noch weiter ermittelt werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt es nicht.

 

Wie dreist ist das denn...

(ty) Dreister geht es kaum: Ein Mann hat gestern Abend einer Toiletten-Reinigungskraft das Trinkgeld bei einem Fest in Coburg gestohlen. Aufmerksame Zeuginnen verständigten daraufhin die Polizei. Nach dem Verrichten seiner Notdurft griff der 20-Jährige aus Neustadt bei Coburg in das bereitgestellte Behältnis der Reinigungskraft, die sich um die Sauberkeit der Toiletten-Anlagen bemühte. Anschließend investierte der junge Mann den geringen Euro-Betrag in einen Punching-Ball-Automaten, der auf dem Festgelände stand. Mehrere Zeuginnen beobachteten den Vorgang und verständigten daraufhin die Gesetzeshüter. Die leiteten gegen den Beschuldigten ein Strafverfahren wegen Diebstahls ein.  


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