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Drei Arbeiter befanden sich auf einer Mülldeponie in einem Schacht, während der starke Regen diesen zu fluten drohte.

(ty) Heftiger Schlagregen war laut Polizei am heutigen Vormittag die Ursache für einen Rettungseinsatz auf einer Mülldeponie in Pfaffenhofen. Dort waren den Angaben zufolge drei Beschäftigte in einen Schacht gestiegen, um dort Arbeiten zu verrichten. Der Vorgesetzte sei nicht unmittelbar dabei gewesen. 

Nach einem plötzlichen, starken Regeneintritt schaute er aber – so heißt es weiter – sofort nach seinen Kollegen, die sich in mehreren Metern Tiefe befanden. „Er erkannte, dass sich aufgrund der trichterartigen Geländeform der oberirdische Schacht mit Wasser füllte“, so ein Polizei-Sprecher. „Zudem drückte aus einem nahen Kanal-System Wasser an die Oberfläche und flutete den Schacht ebenfalls.“

 

Daher wählte der Vorgesetzte gegen 9 Uhr den Notruf. Außerdem habe er versucht, mit einem Radlader sowie anderen Gewichten die weiteren Gully-Deckel eines anderen Kanal-Systems abzudecken, damit aus diesen kein zusätzliches Wasser austreten sowie in den Schacht treten könne, in dem sich die Männer befanden. 

„Nach wenigen Minuten ließ der Regen nach und die unverletzten Arbeiter konnten selbstständig aus dem Schacht klettern“, berichtet ein Sprecher der örtlichen Polizeiinspektion. Sie hatten angeblich von dem starken Regen nur wenig mitbekommen und standen lediglich kniehoch im Wasser. Die inzwischen eingetroffene Feuerwehr konnte zum Glück ebenso wieder abrücken, wie der vorsorglich gerufene Rettungsdienst.


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