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Thorsten Braun aus Ingolstadt nahm die Verfolgung auf und stellte den 55-jährigen Langfinger. Die Polizei würdigte dieses "beispielgebende Einschreiten" 

(ty) Der Chef der örtlichen Polizeiinspektion, Peter Heigl, hat Thorsten Braun aus Ingolstadt für dessen Zivilcourage geehrt. Er war damals als Passant in der Ingolstädter City unterwegs, als er durch sein beherztes Einschreiten entscheidend dazu beitrug, dass ein flüchtender Ladendieb dingfest gemacht werden konnte. Als Anerkennung für sein „beispielgebendes Einschreiten“ – so lobten die Gesetzeshüter – erhielt Braun, der zusammen mit seinem Sohn Patrick gekommen war, eine Urkunde sowie eine kleine Belohnung.

 

Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord war folgendes passiert: Ein 55-jähriger ukrainischer Asylbewerber war im Mai in einem Modegeschäft in der Ingolstädter Innenstadt beim Diebstahl mehrerer Bekleidungsstücke ertappt worden.  Er flüchtete daraufhin zu Fuß aus dem Laden in die Innenstadt. Obwohl ihm Angestellte des Geschäfts folgten, wäre es Langfinger wohl gelungen, unerkannt zu entkommen.  Wenn nicht Thorsten Braun, der sich zu diesem Zeitpunkt in der Innenstadt aufhielt,  durch die Rufe der den Mann verfolgenden Angestellten auf die Situation aufmerksam geworden wäre. Schnell entschlossen, nahm er ebenfalls die Verfolgung auf. Ihm gelang es schließlich, den 55-Jährigen zu stellen sowie bis zum Eintreffen der Polizei festzuhalten.

 

Der Leitende Polizeidirektor Peter Heigl lud nun Thorsten Braun zu einem persönlichen Gespräch ein, um ihm für die gezeigte Courage zu danken.  Dabei würdigte er das couragierte Einschreiten von Thorsten Braun und sprach ihm seine Anerkennung aus. In solch einer Situation einzuschreiten, sei immer mit einem persönlichen Risiko verbunden. Braun, ehemaliger Bundeswehr-Soldat, habe sich trotzdem nicht gescheut, dieses Risiko einzugehen. Dafür wurde Braun nun geehrt.


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