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Nikolaus Ostermeier wurde für sein unermüdliches Engagement beim Volksbund Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge geehrt. Zum Abschied ein Appell.

(ty) Zahlreiche Vorsitzende von Kameraden-, Krieger- und Soldatenvereinen im Landkreis Pfaffenhofen begrüßte Landrat Martin Wolf (CSU) in seiner Funktion als Vorsitzender des hiesigen Kreisverbands des "Volksbundes Deutsche Kriegsgräber-Fürsorge e. V." zur Jahresversammlung. Gekommen war auch Artur Klein, der Geschäftsführer des oberbayerischen Bezirksverbands. Nikolaus Ostermeier, 63 Jahre aktiv für den Volksbund, wurde im Rahmen der Versammlung offiziell verabschiedet. Als Mitglied, Sammler, Spender, Förderer und ehrenamtlicher Mitarbeiter lagen ihm die Erhaltung und Erstellung von Kriegsgräbern stets sehr am Herzen.

"Viele Jahrzehnte lang ging ich auf die Straße zum Sammeln für unsere gefallenen, vermissten und unbekannten Soldaten, damit sie nicht vergessen werden. Das ist mein Lebenswerk", sagte Ostermeier in seinen Abschiedsworten und appellierte: "Ich bitte Euch: Bleibt in meinen Fußstapfen und unterstützt weiterhin den Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge finanziell, damit er seine großen Aufgaben für unsere Gefallenen und Vermissten erfüllen kann." 

Wolf dankte Ostermeier für sein außerordentliches und langjähriges Engagement gegen das Vergessen. "Mit Ihrem Abschied hinterlassen Sie eine große Lücke", betonte der Landrat und versprach: "Wir werden jedoch gemeinsam alles dafür tun, die Arbeit des Volksbunds weiterhin so erfolgreich wie bisher zu unterstützen."

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Bei der Versammlung wurde Peter Waidosch vom Krieger- und Soldatenverein Reichertshausen-Paindorf mit der Verdienstspange in Gold für seine jahrzehntelange und erfolgreiche Sammlungstätigkeit ausgezeichnet. Wolf dankte ihm ebenfalls für sein Engagement.

Abschließend berichtete Bezirks-Geschäftsführer Artur Klein über Finanzen, aktuelle Zahlen und Projekte des Volksbunds. Er wies auch auf das Jubiläum „100 Jahre Volksbund“ im kommenden Jahr hin. Die alljährliche Haus- und Straßensammlung findet heuer vom 19. Oktober bis einschließlich 4. November statt. Klein bat auch für heuer um rege Teilnahme sowie die Bevölkerung um deren bewährte Unterstützung. Der Schweigemarsch mit anschließendem Totengedenken ist für Samstag, 17. November, ab 17 Uhr terminiert.


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