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Junge Leute konnten gestern im Zuge eines von der Sparkasse initiierten Projekt-Tags ihre Erfahrungen mit "Pepper" machen.

Von Alfred Raths

Dank seiner vielen Sensoren erkennt "Pepper", wenn jemand mit ihm kommunizieren will, und ist dann sogar in der Lage, Dialoge zu führen. Der humanoide Roboter war gestern zu Gast in der Pfaffenhofener Sparkasse. Die Begegnung mit dem nur 1,20 Meter großen, futuristisch anmutenden Gesellen spielte sich allerdings hinter verschlossenen Türen ab. Zugang hatten nur die Mitwirkenden von "Open Project", eine Community für Schüler und Studenten in der Kreisstadt. Die machten mit Pepper auch körpersprachliche Erfahrungen. Mit Hilfe etwa seines Touch-Screens sowie Spracherkennung oder Stimmen-Analyse sind zahlreiche weitere Interaktionen möglich.

Hintergründe dazu, wie das alles funktioniert und wie man Pepper steuert, erfuhren die Teilnehmer aus erster Hand von Bernhard Löwenstein: Ihn hatte die Pfaffenhofener Sparkasse als Experten für Roboter-Programmierung extra für diesen besonderen Förderprojekt-Tag engagiert. Der Fachmann aus dem niederösterreichischen Scheibbs zeigte gestern an vielen – dann praktisch umgesetzten – Beispielen die vielfältigen Einsatz-Möglichkeiten dieses "Grenzgängers zwischen physischen und virtuellen Kommunikations-Kanälen" auf.



Die Jugendlichen und Heranwachsenden erhielten obendrauf die einmalige Gelegenheit, den niedlich anmutenden Roboter auch einmal selbst zu programmieren. Wer sich zwischendurch anderweitig beschäftigen wollte, dem bot Frank Löwenstein als Fachmann für "Virtual Reality" mit einem professionellen Gamer-Equipment überraschende Einblicke in die so genannte virtuelle oder auch erweiterte Realität.



Einige Kreditinstitute, beispielsweise die Stadtsparkasse München, bedienen sich übrigens bereits Peppers Dienste – um Kunden zu empfangen, sie zu informieren oder zu unterhalten. Um dies zu bewerkstelligen, hat der Roboter in seinem Kopf zwei herkömmliche Kameras, dazu eine 3D-Kamera und vier Mikrofone – womit er Wortwahl, Tonfall, Gestik und Mimik seines Gegenübers analysiert sowie dann darauf reagiert.

Dass Pepper künftig auch in der Sparkasse von Pfaffenhofen seine Arbeit verrichten und damit auch der Digitalisierung in dem Kreditinstitut Vorschub leisten könnte, schließt Jürgen Boidol, Leiter in Sachen medialer Vertrieb, nicht zuletzt aus preislichen Gründen aus. Allein der Roboter-Korpus koste mehr als 20 000 Euro; und dann ist ja noch nichts programmiert.

"Pepper" am Münchner Airport (Archivfoto: FMG)

"Man muss sich immer überlegen: Was macht Sinn, was macht keinen Sinn", sagt Boidol im Gespräch mit unserer Zeitung. Man könne sich allerdings vorstellen, dass Pepper bei bestimmten Veranstaltungen oder in Selbstbedienungs-Bereichen zum Einsatz komme. Aber Pepper werde den – menschlichen – Bank-Berater nicht ersetzen. Am Münchner Airport ist "Pepper" bereits aktiv; lesen Sie dazu: Dieser Roboter sagt Ihnen jetzt am Münchner Flughafen, wo's langgeht

Eindrücke von der gestrigen Veranstaltung in der Pfaffenhofener Sparkasse:

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