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Ein bislang nicht identifiziertes Wasserfahrzeug demolierte in Kelheim die Ufermauer auf einer Länge von 350 Metern. Ermittlungen laufen.

(ty) Neben den beiden Schiffs-Unfällen an der Schleuse bei Riedenburg – wir berichteten mehrfach – hat es auf dem Main-Donau-Kanal einen weitere Crash gegeben. Laut heutiger Mitteilung der Polizei ist gestern bekannt geworden, dass an der Ufermauer in Kelheim über eine Länge von ungefähr 350 Metern massive Beschädigungen entstanden sind. Unklar ist allerdings noch, wer dieses Malheur angerichtet hat. Auch zur Höhe des Schadens liegen noch keine offiziellen Angaben vor. Die Wasserschutzpolizei ermittelt und bittet um Hinweise.

 

Zu dem mutmaßlichen Geschehen teilte die Polizei heute mit: "Ein bislang unbekanntes Wasserfahrzeug geriet in der dortigen Linksbiegung zu weit nach rechts und prallte punktuell mit dem Schiffsrumpf gegen die Uferverbauung. Dies führte zu teils fußball-großen Abplatzungen." Von den Ermittlern seien Kunststoff-Rückstände und Farbabrieb sowie Metallsplitter gesichert werden. Da die Beschädigungen noch frisch seien, gehen die Ermittler davon aus, dass sich der Crash nach der Wiederinbetriebnahme der Riedenburger Schleuse – nach dem ersten Unfall dort – ereignet hat: zwischen 19. und 29. Juni.

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"Als Verursacher kommt ein von der Donau in den Main-Donau-Kanal einfahrendes Fracht- oder Passagierschiff in Frage", teilte die Kelheimer Polizeiinspektion mit. "An dem Schiff müssten deutliche Schäden an der Steuerbordseite vorhanden sein." Die zuständige Wasserschutzpolizei Beilngries sucht nun Zeugen, die Hinweise geben können. Wer im genannten Zeitraum Wahrnehmungen gemacht hat, die zur Aufklärung des Unfalls beitragen könnten, der wird gebeten, sich unter der Rufnummer (0 84 61) 64 03 0 zu melden. Das gilt insbesondere für Zeugen, die den Vorfall direkt beobachtet oder den Anstoß gehört haben.


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