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Der Motorrad-Fahrer (62), der am Mittwochabend im Kreis Freising in eine Unfallstelle gekracht war, ist heute im Krankenhaus gestorben.

(ty) Der nach dem tragischen Verkehrsunfall am Mittwochabend auf der Staatsstraße 2350 im Landkreis Freising (wir berichteten) mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebrachte 62-jährige Motorrad-Fahrer ist am heutigen Morgen in der Klinik gestorben. Das teilte die zuständige Polizeiinspektion Moosburg mit. Der Biker aus dem Kreis Freising war mit seiner Maschine in eine Unfallstelle gekracht. Bei dem ersten Crash waren vier Personen verletzt worden.

Am jenem Abend gegen 19.50 Uhr war eine 46-jährige Ungarin aus dem Landkreis Freising mit ihrem Fiat auf der Staatsstraße 2350 – von Langenbach kommend – in Richtung Thonstetten unterwegs und wollte links nach Moosham abbiegen. Aus diesem Grund verringerte sie laut Polizei ihre Geschwindigkeit. Dies habe ein mit seinem Audi A3 nachfolgender 32-Jähriger, ebenfalls aus dem Landkreis Freising, offensichtlich zu spät gemerkt. 

Mit der Folge, dass sein Wagen ins Heck des Fiat prallte. Durch die Wucht des Aufpralls, so heißt es weiter, drehte sich dieses Auto, geriet auf die linke Fahrbahnseite und prallte dort gegen den entgegenkommenden BMW, der von einem 83-Jährigen aus dem Landkreis Freising gelenkt wurde.

Der hinter dem Audi kommende 62-jähriger Motorrad-Lenker fuhr nach Angaben der Polizei mit seiner Suzuki VL 1500 in die Unfallstelle und stürzte. Dabei hatte der Biker lebensgefährliche Verletzungen erlitten. Der Mann musste nach der Erstversorgung vor Ort mit einem Rettungs-Hubschrauber in ein Münchner Krankenhaus geflogen werden. Dort ist her am heutigen Morgen gestorben, so ein Polizei-Sprecher.

Die Fiat-Lenkerin sowie ihre 63 und 48 Jahre alten ungarischen Mitfahrer waren den Angaben zufolge leicht verletzt worden; sie waren per Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren worden. Auch der Audi-Fahrer musste – aufgrund eines Schock-Zustands – in eine Klinik gebracht werden. Der BMW-Fahrer war bei dem Unfall-Geschehen unverletzt geblieben.

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Auf Anordnung der zuständigen Staatsanwaltschaft Landshut war ein Sachverständiger hinzugezogen und mit der Erstellung eines unfall-analytischen Gutachtens beauftragt worden. Wegen der Unfallaufnahme, der Bergungs-Maßnahmen und der Fahrbahn-Reinigung war die Staatsstraße 2350 zeitweise komplett gesperrt. An der Unglücksstelle war ein größeres Aufgebot von Einsatzkräften tätig. Der bei dem Unfall entstandene Sachschaden wurde auf zirka 26 000 Euro beziffert.


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