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"Der See hatte mit Hilfe der kühleren Temperaturen Zeit, sich vom Stress dieser Extrem-Situation zu erholen", so eine Expertin.

(ty) Mit dem offiziellen Ende der Badesaison am gestrigen Sonntag hat das Pfaffenhofener Landratsamt das zum 30. August verhängte Badeverbot für den Ebenhausener Weiher wieder aufgehoben. "Die Blaualgen-Teppiche, die zum Badeverbot geführt haben, sind vollständig verschwunden", teilte Cornelia Teubner vom hiesigen Gesundheitsamt heute mit. "Der See hatte mit Hilfe der kühleren Temperaturen Zeit, sich vom Stress dieser Extrem-Situation zu erholen."

Grundsätzlich seien Cyanobakterien (Blaualgen) in sehr niedriger Konzentration immer im Wasser zu finden, erklärt Teubner. Allerdings würden, so erklärt die Expertin, erhöhte Nährstoff-Einträge in den Sommermonaten sowie viel Sonnenschein an langen, heißen Tagen das Wachstum – vor allem in stehenden Gewässern – antreiben und damit Mensch, Tier und die Umwelt ärgern.

Abgesehen von der Gesundheits-Gefahr für Mensch und Tier, die aufgrund der teilweise toxinbildenden Arten von Blaualgen bestehe, dürfe auch nie die Gefahr außer Acht gelassen werden, die generell beim Baden in sehr trüben Gewässern bestehe. "Wir raten daher auch nach Aufhebung eines Badeverbots, auf das Baden in Gewässern zu verzichten, in dem Sie Ihre Füße nicht mehr sehen können, wenn Sie bis maximal zu den Knien im Wasser stehen", so Teubner.

Bisherige Beiträge zum Thema:

Blaualgen-Befall: Bade-Verbot am Ebenhausener Weiher bleibt bestehen

Bade-Verbot am Ebenhausener See: Das sollten Sie über Blaualgen wissen

Blaualgen-Alarm am Ebenhausener See: Behörden verhängen Bade-Verbot


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