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Kurznachrichten, Termine und Notizen für den Landkreis Pfaffenhofen und Umgebung

Indie-Konzert von "Nick & June"

(ty) Die Veranstaltungs-Reihe "Winterbühne" in Pfaffenhofen geht am kommenden Samstag, 28. Februar, mit dem Indie-Duo "Nick & June" (Foto oben) weiter. Mit ihrem neuen Album "New Year's Face" im Gepäck gehen sie heuer auf große Reise – und machen dabei eben auch Station auf der "Intakt"-Musikbühne an der Raiffeisenstraße in Pfaffenhofen. Los gehts um 20 Uhr. 

Tickets für das Konzert gibt es nach Angaben der Stadtverwaltung online unter www.okticket.de sowie an allen regulären okticket-Vorverkaufs-Stellen, im städtischen Kultur- und Tourismus-Büro im "Haus der Begegnung" am oberen Hauptplatz sowie an der Abendkasse. Lesen Sie auch: "Winterbühne" bietet diesmal 13 hochkarätige Veranstaltungen

Umgestaltung am Volksfestplatz

(ty) Am morgigen Mittwoch, 25. Februar, sind von 6 Uhr bis 18 Uhr im Stadtgebiet von Pfaffenhofen am Kreisverkehr beim Volksfest-Gelände die Fußgänger-Überwege zwischen dem Volksfestplatz und der Ingolstädter Straße gesperrt. Das wurde aus dem Rathaus angekündigt. Fußgänger werden gebeten, den Zebrastreifen bei der Kita "St. Elisabeth" als alternative Querungs-Möglichkeit zu nutzen. Eine entsprechende Umleitung sei ausgeschildert.

Hintergrund für die Maßnahme sei die geplante Umgestaltung des Bereichs. Der Bauausschuss des Stadtrats habe die Neugestaltung in der Dezember-Sitzung beschlossen. Ziel sei es, den Bereich städtebaulich und ökologisch aufzuwerten. Die Umgestaltung werde im Rahmen des Bund-Länder-Städtebau-Förder-Programms "Lebendige Zentren" gefördert. "In der Vorbereitung dazu müssen nun drei Säulen-Pappeln, die ihre Reifezeit bereits erreicht haben und schon deutlich eingekürzt werden mussten, gefällt werden", so die Stadtverwaltung.

Die Umgestaltung sehe vor, versiegelte Flächen zu entsiegeln und durch Pflaster zu ersetzen. Zudem werden den Angaben zufolge neue Fahrrad-Stellplätze installiert und zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen. Durch Neuanpflanzungen werde die Durchgrünung des Bereichs verbessert und die Beschattung erhöht. Mit der Neupflanzung von vier klimaresistenten Bäumen sowie ergänzenden Sträuchern werde langfristig eine nachhaltige und zukunftsfähige Begrünung des Bereichs sichergestellt.

Pub-Quiz in Pfaffenhofen

(ty) Am kommenden Freitag, 28. Februar, veranstaltet die Grünen-Jugend im Gasthaus "Salverbräu" in der City von Pfaffenhofen ein Pub-Quiz. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten im Alter bis zu 30 Jahren und beginnt um 18 Uhr; eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das jeweils erste Getränk übernehme die Grünen-Jugend; dem Gewinner-Team winke ein Preis. Moderiert wird das Event den Angaben zufolge von Paula Stahl und Stefan Rädlein. Stahl kandidiert auf der Stadtrats-Liste der Grünen in Pfaffenhofen auf Platz zwei sowie auf der Kreistags-Liste auf Rang drei. Rädlein tritt auf Platz zwei auf der Gemeinderats-Liste seiner Partei in Rohrbach an und steht auf Rang sechs der Kreistags-Liste. 

Veranstaltung für Unternehmer in Geisenfeld

(ty) "Internationale Märkte eröffnen kleinen und mittelständischen Unternehmen neue Wachstums-Chancen – sei es durch Export und Import, internationale Kooperationen oder den gezielten Einsatz von Fachkräften aus dem Ausland", heißt es aus dem Kommunal-Unternehmen für Struktur-Entwicklung im Kreis Pfaffenhofen. Um hiesigen Firmen aus dem Landkreis bei diesen Schritten zu unterstützen, laden das KUS und der "Bundesverband mittelständische Wirtschaft" (BVMW) für diesen Donnerstag, 26. Februar, zu einer  Veranstaltung unter dem Titel "Fit für den Export – der Weg in internationale Märkte für KMU" ein.

Diese finde von 17 bis 20 Uhr bei der Firma "Wolf Anlagen-Technik GmbH & Co. KG" in Geisenfeld statt. Das international tätige Unternehmen agiere seit vielen Jahren erfolgreich in Auslandsmärkten. "Im Mittelpunkt des Abends steht die Frage, wie mittelständische Unternehmen den Einstieg in internationale Märkte erfolgreich gestalten können", sagt KUS-Chef Johannes Hofner. "Praxisnah werden Chancen, Risiken und typische Hürden beleuchtet – ebenso wie zentrale Erfolgs-Faktoren." Der Fokus liege dabei auf den ersten konkreten Schritten. Die Veranstaltung richte sich insbesondere an Unternehmen, die Internationalisierung erstmals angehen oder ihre bestehenden Aktivitäten strategisch weiterentwickeln wollten.

Weitere Impulse liefern der Ankündigung zufolge Professorin Katharina Schauberger von der Technischen Hochschule in Ingolstadt (THI) sowie Reinhold von Ungern-Sternberg vom BVMW. Ergänzt werden diese Perspektiven laut KUS durch Erfahrungs-Berichte aus der Praxis: Erich Deml, Geschäftsführer der Firma Wolf, und Bernhard Schmidt, Geschäftsführer der Nepata-Systems-GmbH, gäben Einblicke in ihre unternehmerischen Erfahrungen im Auslands-Geschäft und zeigen auf, welche Faktoren für nachhaltigen Erfolg entscheidend seien.

"Internationalisierung ist für viele mittelständische Unternehmen ein wichtiger Hebel, um wettbewerbsfähig und zukunftsfähig zu bleiben. Gleichzeitig braucht es Orientierung, Wissen und den Austausch mit erfahrenen Akteuren. Genau hier setzt die Veranstaltung an", so Hofner. "Unser Ziel ist es, Unternehmen aus dem Landkreis praxisnah zu unterstützen und ihnen Mut zu machen, neue Märkte zu erschließen." Das ausführliche Programm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter diesem Link.

München muss Tempo-30-Schilder wieder aufstellen

(ty) Die Landeshauptstadt München muss vorläufig einen Beschluss des Verwaltungsgerichts München (VG) umsetzen, der sie dazu verpflichtet, die Tempo-30-Schilder an der Landshuter Allee wieder aufzustellen. Das hat der bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) mit Beschluss vom gestrigen Montag nach eigenem Bekunden entschieden. Die Zwischen-Entscheidung des BayVGH sei unanfechtbar. Über eine Beschwerde sei noch nicht entschieden.

Die Landeshauptstadt hatte auf der Landshuter Allee ab dem 2. Oktober vergangenen Jahres eine Geschwindigkeits-Beschränkung auf 30 km/h angeordnet. Diese Maßnahme war und ist im derzeit gültigen Luftreinhalteplan München (9. Fortschreibung) vorgesehen, um die gesetzlich vorgegebenen Grenzwerte für Stickstoffdioxid einzuhalten. Ohne den Luftreinhalteplan selbst zu ändern, beschloss der Stadtrat am 9. Januar heuer die Aufhebung dieser Beschränkung, sodass wieder "Tempo 50" galt.

Auf Eil-Antrag zweier Anwohner der Landshuter Allee verpflichtete das VG die Landeshauptstadt, die entfernten Tempo-30-Schilder wieder aufzustellen. Denn es liege noch keine hinreichend verlässliche Prognose vor, dass die SO2-Grenzwerte auch ohne "Tempo 30" eingehalten würden. Erst im Oktober vergangenen Jahres habe die Landeshauptstadt im Luftreinhalteplan eine Beschränkung auf "Tempo 30" zur Einhaltung der Grenzwerte festgelegt. Gegen den Beschluss des VG hat die Landeshauptstadt Beschwerde eingelegt und zugleich einen – davon zu unterscheidenden – Antrag auf vorläufige Aussetzung der Vollziehung dieses Beschlusses gestellt.

Der BayVGH hat nun nach eigenem Bekunden in einem ersten Schritt den Antrag auf Aussetzung der Vollziehung bis zu seiner Entscheidung über die Beschwerde abgelehnt. Diese komme nur ausnahmsweise in Betracht. Nach Auffassung des BayVGH sind die Voraussetzungen dafür nicht erfüllt. Denn die Landeshauptstadt habe bisher nicht dargelegt, warum der Beschluss des VG offensichtlich rechtswidrig sein sollte. Die vom VG geäußerten Bedenken betreffend die Prognose der Stadt zur Schadstoff-Entwicklung sind laut BayVGH nicht von der Hand zu weisen. Auch würden mit dem Vollzug keine vollendeten Tatsachen ge- schaffen, denn die Tempo-50-Schilder könnten jederzeit erneut aufgestellt werden.

Zwar habe die Landeshauptstadt bereits ein Verfahren zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans eingeleitet, um "Tempo 30" auf "Tempo 50" zu ändern. Ob und in welchem Zeitrahmen dieses Verfahren durch einen dafür notwendigen Stadtratsbeschluss abgeschlossen werden könne, sei derzeit aber nicht absehbar. Soweit die Landeshauptstadt auf eine "Verschwendung von Steuergeldern" verweise, habe sie deren Ursache selbst gesetzt, indem sie vor Abschluss des Verfahrens zur Fortschreibung des Luftreinhalteplans die beabsichtigte Maßnahme (Tempo 50 statt 30) vorweggenommen habe.  


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