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"Wir haben unsere politischen Ziele erreicht und möchten das auch weiterhin für die Pfaffenhofener Bürger tun."

(ty) Die Freien Wähler von Pfaffenhofen haben sich an diesem Wochenende in Klausur begeben, um sich auf die im Frühjahr anstehende Kommunalwahl vorzubereiten. Nun sei man im "Wahl-Aktions-Modus", heißt es in einer Pressemitteilung. Im Fokus standen nach eigenem Bekunden die politische Kommunikation sowie die Abgrenzung von anderen Parteien. Außerdem ging es unter anderem um Verkehrsfragen, die Belebung der Innenstadt, ein Gründer-Zentrum und die Ilmtalklinik. Betont wurde, dass die im Jahr 2014 angekündigten Programm-Punkte "zu 100 Prozent" umgesetzt seien.

Am Freitag und Samstag hatten sich insgesamt zwölf FW-Mitglieder aus der Kreisstadt nach Beilngries begeben, um dort in sich zu gehen. Als Moderator fungierte bei dieser Klausur-Tagung Christoph Hollender: Er ist Pressesprecher der Freien Wähler im Freistaat und arbeitet eng mit FW-Frontmann Hubert Aiwanger, dem stellvertretenden bayerischen Ministerpräsidenten, zusammen. Wie aus einer Presseerklärung hervorgeht, ging es bei der Zusammenkunft nicht zuletzt um die "politische Kommunikation für die anstehende Kommunalwahl im März 2020".

"Anhand von Fallbeispielen wurde erläutert, wie man Bürger für politische Themen begeistert und wie man sich gegenüber anderen Parteien abhebt", berichten die Freien Wähler aus Pfaffenhofen. Als konkrete Zielrichtungen werden die Themenfelder Verkehr, überregionales Gründer-Zentrum, Belebung der Innenstadt, Ilmtalklinik und Kulturzentrum genannt. Es sei darum gegangen, Visionen aufzuzeigen – sowie mit Hilfe von Projekt-Arbeiten Informationen zu gewinnen, um diese für die politische Willensbildung umzusetzen. "Diese können dann als Antrag dem Stadtrat vorlegt werden."

Der Appell der Freien Wähler an die Pfaffenhofener Bürger lautet bereits jetzt: "Jeder Wähler sollte sich gut informieren, denn Kommunalwahlen sind nur alle sechs Jahre, wem man seine Stimme gibt." Interessant war es für die FW-Politiker nach eigenen Angaben, bei der Klausur-Tagung auch feststellen zu können, "dass wir unseren Programm-Flyer von 2014 bis dato zu 100 Prozent umgesetzt haben". Anders gesagt: "Wir haben also unsere politischen Ziele erreicht und möchten das auch weiterhin für die Pfaffenhofener Bürger tun."

"Leider war die Zeit viel zu knapp, um alle komplexe Themen an diesen beiden Tagen vollumfänglich zu besprechen", teilten die Freien Wähler mit, kündigen jedoch zugleich an: "Aber wir sind auch im Wahl-Aktions-Modus und es folgen noch viele spannende Besprechungen zur Pfaffenhofener Stadtpolitik."

Im Stadtrat gibt bekanntlich derzeit eine bunte Koalition von SPD, Freien Wählern, Grünen und ÖDP unter der Regie von Rathauschef Thomas Herker (SPD) den Takt an. Als Vize-Bürgermeister fungiert Albert Gürtner, er ist Vorsitzender der Freien Wähler im Kreis Pfaffenhofen und wurde kürzlich zum Landrats-Kandidaten gewählt. Lesen Sie dazu: Albert Gürtner einhellig zum Landrats-Kandidat der Freien Wähler gekürt


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