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"Digitales Tracking und die damit verbundene Bewegungsdaten-Speicherung sind ein Schritt in Richtung Überwachungs-Methodik", moniert er.

(ty) Der Bundestags-Abgeordnete Johannes Huber (AfD) aus Nandlstadt sieht die Einführung der "Corona-Warn-App" durch die Bundesregierung, um etwaige Infektionsketten zu verfolgen, kritisch. "Bei den aktuell gemeldeten Nutzerzahlen wäre eine schnelle Evaluation nötig, ob die App den erhofften Effekt erzielt, Kontakte zu infizierten Personen festzustellen", erklärt er in einer aktuellen Pressemitteilung mit der Überschrift "Huber warnt vor Corona-Tracing-App der Bundesregierung". Der "epidemiologische Nutzen" der App sei "nicht erwiesen".

 

Die Erfahrungen aus anderen Ländern zeigen nach den Worten von Huber, "dass die Ergebnisse hinter den Erwartungen zurückbleiben". Immerhin seien bis jetzt für die Entwicklung, Einrichtung und den Betrieb der Anwendung annähernd 60 Millionen Euro an Gesamtkosten entstanden. "Digitales Tracking und die damit verbundene Bewegungsdaten-Speicherung sind ein Schritt in Richtung Überwachungs-Methodik", moniert der AfD-Abgeordnete und meint: "Es ist anzunehmen, dass die meisten Bürger das nicht wollen."

 

Huber weiter: "Mit übersteigerter Angstmache in der Bevölkerung wird versucht, Akzeptanz für strukturelle Kontroll-Mechanismen zu finden." Eine deutliche Aussage zum Schutze der Nicht-App-Nutzer vor Diskriminierung fehlt seiner Meinung nach. Das Prinzip der Freiwilligkeit müsse stärker herausgestellt werden, fordert er. Und es dürfe keine Zwänge zur App-Einrichtung auf zur Verfügung gestellten Dienst-Handys geben. Huber warnt vor der App und erklärt: "Ich werde die App nicht herunterladen."

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